In der Nacht zum 15. Juni wurde Kiew einem massiven Beschuss ausgesetzt. Bei dem Angriff, der von russischen Streitkräften durchgeführt wurde, wurde die Dormitionskathedrale des Kiewer Höhlenklosters beschädigt – eines der wichtigsten christlichen Heiligtümer der Ukraine. Der Vorfall löste breite Resonanz aus, und die internationale Gemeinschaft begann, auf das Geschehene zu reagieren.

Peking-Position: friedlicher Dialog als einziger Weg

Der offizielle Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, kommentierte die Situation während eines Pressebriefings. Der Diplomat bestätigte, dass Chinas Position in Bezug auf den Konflikt unverändert bleibt. Laut Jian betrachtet Peking weiterhin den friedlichen Dialog und Verhandlungen als den einzigen lebensfähigen Weg zur Beendigung der Krise.

„In der Frage der ‚ukrainischen Krise‘ war und bleibt Chinas Position konsequent und klar“, erklärte der Außenministeriumssprecher. Er forderte alle Parteien auf, maximale Anstrengungen zu unternehmen, um Bedingungen für eine politische Beilegung des Konflikts zu schaffen.

Details des Angriffs und Folgen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass russische Besatzer gezielt den Stadtzentrum von Kiew bombardiert hätten, wo sich das Kiewer Höhlenkloster und der „Kunst-Arsenal“ befinden. Für den Angriff seien, so seine Angaben, die Kampfdrohnen „Geran-2“ eingesetzt worden.

Am Einschlagort wurden Fragmente des Rumpfes und des Motors der feindlichen Drohne gefunden. Der Treffer traf den Stefanov-Kapellenbereich der Dormitionskathedrale, was zu schweren Zerstörungen des historischen Gebäudes führte.

Reaktion kirchlicher Würdenträger

Der Angriff auf das Heiligtum löte eine emotionale Reaktion seitens der Führung religiöser Organisationen aus. Der Oberhaupt der Ukrainischen Orthodoxen Kirche, Metropolit Epiphanius, verurteilte den Schlag gegen eines der wichtigsten geistlichen Zentren des Landes und nannte dies einen Akt des Barbarentums.