In der europäischen Fußballwelt entfaltet sich eine der faszinierendsten Transfergeschichten der Saison. «Manchester City» steht kurz vor einem offiziellen Angebot des Madrider «Real» für seinen Schlüsselmittelfeldspieler Rodri. Der spanische Riese, der sich zuvor von der Idee, den Mittelfeldspieler zu verpflichten, distanziert hatte, hat seine Position nach seinem Triumph bei der Weltmeisterschaft radikal überdacht.
«Real» ändert die Strategie nach der WM
Die Entscheidung des Madrider Klubs hängt direkt mit der beeindruckenden Leistung des 30-jährigen Spaniers bei der vergangenen Weltmeisterschaft zusammen. Als Kapitän führte Rodri die spanische Nationalmannschaft zum Sieg und wurde als bester Spieler des Turniers mit dem «Goldenen Ball» ausgezeichnet. Genau dieser Erfolg überzeugte die Führung der «Weißen» von der Notwendigkeit, das Kader genau mit diesem Spieler zu verstärken, obwohl sie zuvor eine Möglichkeit seines Transfers abgelehnt hatten.
Position von «Manchester City» und Verhandlungen
Trotz des ernsthaften Interesses seitens des Hauptkonkurrenten in der La Liga bleiben die «Citizens» optimistisch. Die Führung des englischen Klubs hofft, den Fußballer zu überzeugen, einen neuen Vertrag zu unterschreiben. Der aktuelle Vertrag von Rodri mit «Manchester City» läuft bis Juni 2027, und ein Angebot zur Verlängerung liegt seit geraumer Zeit auf dem Tisch des Spielers. Die Verhandlungen laufen in aktivem Modus.
Worte des Spielers selbst und medizinischer Aspekt
Der Mittelfeldspieler selbst schloss einen Wechsel zum Madrider Klub noch im Frühjahr nicht aus. In seinen Kommentaren merkte er an: «Dass ich für „Atlético“ gespielt habe, hindert mich nicht daran, für „Real“ zu spielen. Das haben andere Spieler auch getan. Man lehnt ein Angebot eines der besten Klubs der Welt nicht ab».
Der erfolgreiche Auftritt für die Nationalmannschaft half auch, Zweifel an der physischen Verfassung des Mittelfeldspielers zu zerstreuen, die nach zwei verletzungsgeplagten Saisons im Klub entstanden waren. Allerdings ist zu beachten, dass Rodri nach der Rückkehr aus Nordamerika eine Operation am Rücken durchführen lassen muss, was die Zeitpunkte seiner Rückkehr in den Kader beeinflussen könnte.
Interesse anderer Riesen
Die Aktivität von «Real» könnte eine Reaktion anderer Top-Klubs Europas auslösen. Insbesondere betrachtet «Barcelona» die Möglichkeit, das Kader aufgrund der schweren Verletzung von Frenkie de Jong zu verstärken, und der PSG zeigt seit langem Sympathie für das Spiel des Spaniers. Gleichzeitig lassen sich auf dem Transfermarkt auch andere laute Gerüchte nicht beruhigen: Zuvor wurde berichtet, dass «Liverpool» mit dem PSG über einen französischen Nationalspieler verhandelt, dessen Preis bei 170 Millionen Euro liegt.