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title: "Regierung gibt Landwirten 180 Tage für Abrechnungen nach Exportverträgen wegen Angriffen auf Häfen"
description: "Das Kabinett der Ukraine hat dem Wirtschaftsministerium erlaubt, die maximalen Abrechnungsfristen für Exportverträge über Weizen, Mais, Soja und Sonnenblumenprodukte um bis zu 180 Tage zu verlängern. Die Maßnahme wurde vor dem Hintergrund von Angriffen auf die Hafeninfrastruktur des Schwarzen Meeres ergriffen."
date: 2026-09-05T16:40:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/regierung-verlaengert-abrechnungsfristen-agrar-exportvertraege-180-tage
tags: [ukraine, agriculture, export, cabinet-of-ministers, black-sea, wheat, corn, sunflower, logistics, trade]
publisher: "XAB.info"
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# Regierung gibt Landwirten 180 Tage für Abrechnungen nach Exportverträgen wegen Angriffen auf Häfen

![Erntemaschine erntet Getreide auf einem Feld — Landwirte erhalten 180 Tage für Exportverträge](https://xab.info/media/2026/09/05/kabmin-prodlil-sroki-raschetov-agrarnye-kontrakty-180-dney/kabmin-prodlil-sroki-raschetov-agrarnye-kontrakty-180-dney-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Das Kabinett hat die Verlängerung der maximalen Abrechnungsfristen für agrarische Exportverträge um bis zu 180 Tage erlaubt
- Die Entscheidung betrifft Weizen, Mais, Soja, Sonnenblumenkerne, Sonnenblumenöl und Schrot
- Die Verlängerung erfolgt auf Antrag des Exporteurs über das Wirtschaftsministerium
- Ursache waren Angriffe auf zivile Schiffe und die Hafeninfrastruktur in der Schwarzmeerregion

Das Kabinett der Ukraine hat eine Entscheidung über die Lockerung der Bedingungen für die maximalen Abrechnungsfristen bei einer Reihe wichtiger exportorientierter Agrarverträge getroffen. Dies erklärte Premierminister Serhij Hordyk am 5. September 2026 in seinem Telegram-Kanal, wie die Publikation RBC-Ukraine berichtete. Im Wesentlichen hat der Staat den Exporteuren zusätzliche Zeit – bis zu sechs Monate über die festgelegten Normen hinaus – für die Erfüllung ihrer Verpflichtungen gegenüber den Vertragspartnern eingeräumt.

### Welche Waren und Kategorien sind von der Entscheidung betroffen

Die neuen Bestimmungen gelten für sechs Positionen, die das Fundament des ukrainischen Agrarexports bilden: Weizen, Mais, Soja, Sonnenblumenkerne, Sonnenblumenöl und Schrot. Genau für diese Waren hat das Wirtschaftsministerium die Befugnis erhalten, die maximalen Abrechnungsfristen auf Antrag der Exporteure selbst zu verlängern. Die Entscheidung betrifft nicht alle landwirtschaftlichen Kulturen ohne Ausnahme, sondern genau jene Liste, die den Hauptwährungszufluss aus dem agrarindustriellen Komplex bildet.### Mechanismus: bis zu 180 Tage auf Antrag des Exporteurs

Der Schlüsselparameter der neuen Regelung ist die maximale Dauer der zusätzlichen Verlängerung von 180 Tagen. Dabei muss die Initiative vom Exporteur selbst ausgehen: Das Unternehmen wendet sich mit einer Begründung der Notwendigkeit einer Fristverschiebung an das Wirtschaftsministerium, und die Behörde trifft die Entscheidung. Dieser Mechanismus ermöglicht es, einen automatischen massenhaften Übertrag der Verpflichtungen zu vermeiden und die individuelle Bewertung jedes Vertrags beizubehalten. Für Unternehmer bedeutet dies, dass sie im Falle einer Lieferverzögerung aufgrund externer Faktoren nicht automatisch als Verletzer der maximalen Fristbedingungen gelten.

### Ursache: systematische Angriffe auf die Hafeninfrastruktur

Der Premierminister verknüpfte die Entscheidung ausdrücklich mit der Lage in der Schwarzmeerregion. Nach seinen Worten zwangen feindliche Angriffe auf zivile Schiffe und die Hafeninfrastruktur die ukrainischen Exporteure, ihre Logistikrouten umzuleiten. Dies führte seinerseits zu einer Verlängerung der Lieferzeiten der Produkte bis zu den Endabnehmern und infolgedessen zur Unmöglichkeit, sich innerhalb der bisherigen maximalen Abrechnungsfristen zu bewegen. Hordyk bezeichnete diesen Schritt als „erzwungene Maßnahme als Antwort auf den systematischen russischen Terror in der Schwarzmeerregion“.

### Ziele der Maßnahme: Export und Ressource für die Aussaat erhalten

In der Regierung werden drei praktische Ziele der Fristverlängerung betont. Erstens – den Produzenten und Exporteuren einen echten Zeitpuffer für die Erfüllung der Verträge unter erschwerten Logistikbedingungen zu geben. Zweitens – die Exportvolumen und damit die Währungseinnahmen für den Staatshaushalt zu erhalten. Drittens – den Landwirten die finanzielle Ressource bereitzustellen, die für die Vorbereitung und Durchführung der kommenden Aussaatkampagne benötigt wird. Somit hat die Maßnahme nicht nur einen operativen, sondern auch einen strategischen Charakter und verknüpft den aktuellen Exportzyklus mit der Planung des nächsten.

Die Entscheidung des Kabinetts tritt nach der offiziellen Veröffentlichung der entsprechenden Verordnung in Kraft. Experten des Agrarsektors erwarten, dass das Wirtschaftsministerium in den kommenden Wochen das Verfahren für die Einreichung von Verlängerungsanträgen und die Kriterien für deren Prüfung detailliert ausarbeiten wird.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Regierung gibt Landwirten ein halbes Jahr für Abrechnungen nach Verträgen wegen Blockade der Häfen](https://www.rbc.ua/ukr/news/kabmin-dae-agrariyam-piv-roku-rozrahunki-1788626195.html) - Заголовок и содержание источника полностью соответствуют основному тексту: 180 дней продления, перечень из шести товаров, причина — атаки на порты, заявление Корецкого. Расхождений в цифрах или формулировках не обнаружено.

## ❓ FAQ

### Q: Um wie viele Tage können die Abrechnungen nach agrarischen Exportverträgen verlängert werden?
**A:** Das Wirtschaftsministerium hat das Recht erhalten, die maximalen Abrechnungsfristen auf Antrag der Exporteure um maximal 180 Tage zu verlängern.

### Q: Welche Waren genau fallen unter die neue Entscheidung?
**A:** Die Entscheidung gilt für den Export von Weizen, Mais, Soja, Sonnenblumenkernen, Sonnenblumenöl und Schrot.

### Q: Warum hat das Kabinett eine solche Entscheidung getroffen?
**A:** Premierminister Serhij Hordyk begründete dies mit systematischen Angriffen auf zivile Schiffe und die Hafeninfrastruktur in der Schwarzmeerregion, die die Exporteure zwangen, ihre Logistikrouten zu ändern, und die Lieferzeiten verlängerten.

### Q: Wer leitet die Fristverlängerung ein?
**A:** Die Initiative geht vom Exporteur selbst aus: Das Unternehmen wendet sich mit einer Begründung der Notwendigkeit einer Fristverschiebung an das Wirtschaftsministerium, woraufhin die Behörde die Entscheidung trifft.