Der amerikanische Filmregisseur, Produzent und Drehbuchautor Michael Mann, der 83-jährige Schöpfer von Filmen wie "Heat" und "Aviator", wurde in Los Angeles ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er sich bei einem Schießtraining eine Schussverletzung zugezogen hatte. Berichten zufolge ereignete sich der Vorfall gegen 16:00 Uhr auf dem Schießstand The Range LA: Der Regisseur versuchte, seine Pistole in das Holster zu stecken, als sich plötzlich ein Schuss löste und ihn ins Bein traf. Beamte des Police Department von Los Angeles und der Rettungsdienst trafen am Ort des Geschehens ein, woraufhin Mann mit einem Krankenwagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht wurde.
Was sich auf dem Schießstand ereignete
Berichten zufolge ereignete sich die Verletzung bei einem Standardhandhabungsverfahren für Waffen — beim Versuch, die Pistole in das Holster zu stecken. Genau in diesem Moment kam es zu einer unvorhergesehenen Schussabgabe, bei der der Regisseur am Bein verletzt wurde. Die Situation wurde vor Ort von Gesetzeshütern und Rettungskräften dokumentiert; nach der Erstversorgung wurde Mann an Mediziner übergeben und zur weiteren Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus transportiert.
Die Haltung der Strafverfolgungsbehörden
Die Polizei von Los Angeles bestätigte den Vorfall und stellte klar, dass der Mann die Verletzungen infolge eines Unfalls während eines Waffentrainings erlitten hatte. Die Behörden betonten ausdrücklich, dass der Regisseur nicht die Absicht hatte, sich selbst zu verletzen. Ein Sprecher von Michael Mann hat auf Anfrage von Journalisten bisher nicht geantwortet, weshalb weitere Details zum Gesundheitszustand des Regisseurs und zum Verlauf der Untersuchung des Vorfalls unbekannt bleiben.
Wer ist Michael Mann
Michael Mann ist einer der bekanntesten Vertreter des Kriminalthrillers im amerikanischen Kino. Im Laufe seiner Karriere wurde er viermal für den Oscar nominiert. Zu seinen bekanntesten Werken gehören "Heat", "Collateral", "Der Letzte der Mohikaner" und "Aviator". Es wird angemerkt, dass der Vater des Regisseurs, Jack, ein ukrainischer Einwanderer und Veteran des Zweiten Weltkriegs war, was in seiner Biografie oft erwähnt wird.
Der Kontext des Vorfalls
Der Fall Mann lenkt die Aufmerksamkeit erneut auf Sicherheitsfragen im Umgang mit Schusswaffen auf privaten und kommerziellen Schießständen, wo selbst erfahrene Nutzer auf unvorhergesehene Situationen stoßen können. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lagen keine offiziellen Informationen über die Schwere der Verletzung und die Prognosen der Ärzte vor; die einzige bestätigte Tatsache bleibt, dass der Regisseur ins Krankenhaus eingeliefert wurde und der Vorfall von den Behörden als Unfall ohne Anzeichen einer absichtlichen Selbstverletzung eingestuft wurde.