Die kultige Horror-Franchise „Resident Evil“ erhält einen neuen Aufschwung auf der großen Leinwand. Der Regisseur Zak Cregger, bekannt für die Filme „Barbarian“ (2022) und „Weapon“ (2025), hat einen Neustart der Reihe im Format eines Original-Szenarios angekündigt, das nicht an ein bestimmtes Spielteil gebunden ist. Die Weltpremiere des Films ist für den 18. September 2026 angesetzt – zwei Wochen nach dem aktuellen Datum. Der Film hat bereits die Altersfreigabe R der US-Kinobewertungsbehörde (MPAA) erhalten, und zwar wegen zahlreicher Szenen grausamer, blutiger Gewalt, gruseliger visueller Details und unflätiger Sprache.
Handlung: Ein medizinischer Kurier gegen die Apokalypse
Zentrale Figur des neuen „Resident Evil“ wird Brian (gespielt von Austin Abrams) – ein gewöhnlicher medizinischer Kurier, dem während seiner Nachtschicht eine Routineaufgabe übertragen wird: einen Kühlcontainer mit einem menschlichen Organ von einem Krankenhaus in ein anderes zu liefern. Die Route führt durch das verschneite Raccoon City, wo in diesem Moment ein tödlicher Virus die Bevölkerung befällt und Hunderte Menschen in mutierte Wesen verwandelt. Brian hat keine Kampfausbildung, keine ordnungsgemäße Waffe und keine äußere Hilfe – das Einzige, was er hat, ist der Container, der im Verlauf der Handlung eine entscheidende Bedeutung für das Überleben gewinnt. Unterwegs trifft der Held auf zwei Mitarbeiter des Konzerns „Umbrella“ – Paul (Paul Walter Hauser) und Maxine (Kali Reis, ehemalige Profi-Boxerin), die ihm die Wahrheit über den Ausbruch und die wahre Natur seiner Mission offenbaren. Das Endziel der Route ist Raccoon City selbst, wo den ankommenden Kurier eine Kommandoeinheit unter der Führung von Karl (Zach Cherry, Star der Serie „Severance“) erwartet.
Regievision: Survival-Horror in Echtzeit
Zak Cregger hat gemeinsam mit dem Drehbuchautor Shay Hattun (Autor von „John Wick 4“) bewusst auf eine wörtliche Verfilmung eines der Spiele der Reihe verzichtet. Laut Regisseur wollte er die wichtigsten Mechaniken des Survival-Horror auf die Leinwand bringen: eine begrenzte Anzahl an Munition, die ständige Suche nach Ressourcen, dunkle Korridore und die wachsende Angst vor dem Unbekannten. „Ich habe mich entschieden, alles das zu würdigen, was ich an den Spielen liebe, und eine Geschichte zu erzählen, die irgendwo am Rand eines von ihnen hätte existieren können“, erklärte Cregger. Ein grundlegendes отличие zu seinen früheren Arbeiten ist der Verzicht auf eine nicht-lineare Erzählung: Die Ereignisse entfalten sich nahezu in Echtzeit, und der gesamte Film ist eine durchgehende 90-minütige Reise in die Tiefen von Raccoon City. „Ich habe auf ein möglichst physisches und hartes Erlebnis gesetzt“, betonte der Regisseur. Eine zusätzliche Quelle (notebookcheck-ru.com) berichtet, dass im Film Schusswechsel-Szenen aus der Ich-Perspektive zu sehen sein werden, die stilistisch unmittelbar aus den Spielmechaniken der Reihe übernommen wurden.
Bildsprache und Monster
Die ersten Bilder und Fotos vom Set (darunter auch von itc.ua und wave.rbc.ua veröffentlichte) zeigen eine düstere, verschneite Atmosphäre in Raccoon City: dunkle Backsteintunnel, Pfützen auf dem Boden, enge Treppen und gelbes Licht, das den Eindruck eines verlassenen Untergrunds erzeugt. Auf einem der Bilder steht Austin Abrams in einem schmalen Korridor mit eingeschaltetem Taschenlampe, und sein Gesicht zeigt pure Angst. Die Macher versprechen eine breite Palette gruseliger Infizierter: Wesen mit Tentakeln, einen Kanalisation-Mutanten und Menschen, die direkt vor dem Hauptcharakter von den Dächern springen. Diese Elemente sollen genau jene klaustrophobische Panik vermitteln, die seit 1996 die Visitenkarte der Originalspiele von Capcom ist.
Besetzung und Produktionsdetails
Austin Abrams, der die Hauptrolle spielt, hat bereits zuvor mit Cregger an dem Film „Weapon“ zusammengearbeitet, was laut Quellen den Casting-Prozess und den Aufbau der regie- und schauspielerischen Zusammenarbeit erleichterte. In den Nebenrollen sind Zach Cherry, Kali Reis und Paul Walter Hauser zu sehen. Der Film positioniert sich als eigenständige Fortsetzung des Universums: Er ist weder ein Remake noch ein Fortsetzungsfilm der früheren Kinoversionen mit Milla Jovovich, sondern eine selbstständige Geschichte, die in derselben kanonischen Realität existiert. Die Premiere am 18. September 2026 macht den Film zu einem der am meisten erwarteten Horrors der Herbstsaison vor dem Hintergrund des wachsenden Interesses des Publikums an Adaptationen von Spieluniversen.