Regisseur Zach Cregger, bekannt für seine Horror-Hits „Barbarian“ und „Weapons“, hat eine frische Adaption der Videospielreihe „Resident Evil“ von Capcom vorgelegt. Der Film, der als sanftes Reboot der Franchise dient, wechselte nach seinem Kinostart in den Digitalvertrieb und zieht das Publikum weiterhin in seinen Bann. Für Fans der Reihe, die von vorherigen Adaptionen oft enttäuscht wurden – da diese entweder weit vom Kanon abwichen oder bekannte Handlungen lediglich nacherzählten –, erwies sich Creggers Werk als Überraschung: Den Reaktionen des Publikums nach zu urteilen, ist es nicht nur die erfolgreichste, sondern auch die beliebteste „Resident Evil“-Verfilmung überhaupt.
Kassenrekord für die Franchise
Den zugrundeliegenden Berichten zufolge spielte der Film in seiner ersten Woche in Nordamerika 60 Millionen Dollar ein, und die Einnahmen wuchsen weiter. Weltweit hat das Werk laut Branchenmagazinen die Marke von 400 Millionen Dollar überschritten und ist damit der kommerziell erfolgreichste Film im gesamten „Resident Evil“-Universum. Es wurde zudem hervorgehoben, dass die Einspielergebnisse in China maßgeblich zum Gesamtergebnis beitrugen, wodurch der Streifen alle vorherigen Adaptionen der Reihe übertraf.
Digitaler Release und Plattformen
Seit Anfang November 2026 ist „Resident Evil“ in digitalen Stores wie Prime Video zum Kauf und Leihen verfügbar, wobei der Kaufpreis bei 24,99 US-Dollar liegt. Medienberichten zufolge ist der Film zudem auf Streaming-Plattformen erschienen; der Ausgangstext wies darauf hin, dass Netflix ein exklusives Abkommen mit Sony Pictures besitzt, was den Dienst zu einem wahrscheinlichen Plattformpartner macht. Damit lässt sich der bewusst trashige und blutige Film nun bequem zu Hause ansehen — auch für all jene, die ihn im Kino verpasst hatten oder auf die digitale Veröffentlichung gewartet hatten.
Handlung und Besetzung
Im Zentrum der Geschichte steht kein tapferer Kämpfer wie Leon S. Kennedy, sondern ein erschöpfter medizinischer Kurier namens Brian, gespielt von Austin Abrams. In letzter Sekunde erklärt sich der Protagonist bereit, ein Paket nach Raccoon City zu liefern, und erfährt bald, dass die Menschen in der Umgebung mit einem Virus infiziert sind, während das Paket ein Heilmittel zur Eindämmung der Seuche enthält. Brian ist keineswegs darauf vorbereitet, sich einer von Infizierten wimmelnden Stadt zu stellen, doch bleibt ihm kaum eine andere Wahl. In weiteren Rollen sind Paul Walter Hauser, Kali Reis und Zach Cherry zu sehen.
Kritiker- und Fan-Reaktionen
Die Kritiken für Creggers Adaption fallen überwiegend positiv aus, während gemischte oder negative Stimmen kaum zu finden sind. Auf Rotten Tomatoes erreicht der Film eine Kritikerwertung von 96 % und rund 90 % beim Publikum, während der Metacritic-Score bei 79 von 100 Punkten liegt – die besten Bewertungen in der gesamten Franchise. Zuschauer lobten die Treue des Films zum Geist des Originals: Die Ereignisse verbinden Horror und Comedy in jener Bandbreite, die der Regisseur bereits in früheren Arbeiten zeigte, wobei Jump Scares, blutige Szenen und schwarzer Humor als besondere Stärken hervorgehoben werden.
Ein sanftes Reboot mit Charakter
Vom Format her ist Creggers „Resident Evil“ ein sanftes Reboot der Reihe, das erkennbare Elemente des Universums (Raccoon City, die Umbrella Corporation, das Zombievirus) beibehält, die Geschichte jedoch um einen ganz normalen Menschen herum aufbaut, der ins Epizentrum einer Katastrophe gerät. Lange nach Kinostart bricht der Streifen weiterhin Kassenrekorde, was ihn zu einem bemerkenswerten Ereignis in der Welle von Videospielverfilmungen macht und die enorme Nachfrage des Publikums nach quellengetreuen Adaptionen bestätigt.