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title: "Russland hat das Pharmawerk „Darnitsa“ in Kiew angegriffen: Unternehmen bestätigt den Angriff, keine Todesopfer unter den Arbeitern"
description: "Russische Streitkräfte haben am 23. September 2026 das Pharmawerk „Darnitsa“ in Kiew angegriffen. Das Unternehmen bestätigte den Angriff, gibt aber keine Details zu den Schäden bekannt. Es gibt keine Todesopfer unter den Arbeitern. Das ist bereits der zweite Angriff auf das Unternehmen im Jahr 2026."
date: 2026-09-23T10:34:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/rf-angriff-auf-pharmawerk-darnitsa-in-kiew
tags: [russia-ukraine-war, darnitsa, pharmaceutical, kyiv, infrastructure-strike, medicine-shortage]
publisher: "XAB.info"
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# Russland hat das Pharmawerk „Darnitsa“ in Kiew angegriffen: Unternehmen bestätigt den Angriff, keine Todesopfer unter den Arbeitern

![Ein Mitarbeiter des pharmazeutischen Werks Darniza in Kiew verpackt Kartons mit Medikamenten auf der Produktionslinie](https://xab.info/media/2026/09/23/rf-udar-po-farmzavodu-darnitsa-v-kieve/rf-udar-po-farmzavodu-darnitsa-v-kieve-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Russische Streitkräfte haben am 23. September 2026 das Pharmawerk „Darnitsa“ in Kiew angegriffen
- Das Unternehmen bestätigte den Angriff, gibt aber die Art der Schäden nicht bekannt, bis die Arbeit der zuständigen Behörden abgeschlossen ist
- Es gibt keine Todesopfer unter den Arbeitern des Unternehmens
- Das ist bereits der zweite Angriff auf das Werk „Darnitsa“ im Jahr 2026 – der erste erfolgte im Juni
- „Darnitsa“ produziert über 200 Marken von Arzneimitteln, einschließlich kardiologischer und schmerzlindernder Medikamente

Russische Streitkräfte haben das Pharmawerk „Darnitsa“ in Kiew angegriffen. Dies berichtete das Medium RBC-Ukraine am 23. September 2026 unter Berufung auf die Facebook-Seite von Kateryna Zagoriy – Mitglied des Strategischen Rates des Pharmakonzerns „Darnitsa“ und Mitgründerin der Zagoriy Foundation. Das Unternehmen selbst bestätigte den Angriff, gab zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Erklärung jedoch keine Informationen über die Art der Schäden und die Folgen des Schlages bekannt.

### Erklärung des Unternehmens: „Keine Todesopfer unter den Arbeitern“

Kateryna Zagoriy erklärte in ihrer Ansprache: „Aus Sicherheitsgründen und bis zum Abschluss der Arbeit der zuständigen Behörden kommentieren wir keine Details zur Art der Schäden oder zu den Folgen. Derzeit können wir bestätigen, dass es keine Todesopfer unter den Arbeitern gibt.“ Damit beschränkte sich das Unternehmen auf eine minimale Bestätigung des Schlages und verzichtete auf jegliche zusätzlichen Details, solange an der Unfallstelle die zuständigen Behörden tätig sind. Zagoriy rief die Öffentlichkeit zudem auf, keine Fotos und Videos vom Ort des Vorfalls zu veröffentlichen, unter Berufung auf Sicherheitsbedenken.

### Was über die Schäden bekannt ist

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels sind Umfang und Art der Schäden an den Produktionsanlagen von „Darnitsa“ unbekannt. Das Unternehmen wies ausdrücklich darauf hin, dass es keine Details kommentieren wird, bis die Arbeit der zuständigen Behörden abgeschlossen ist. Das bedeutet, dass die Schadensbewertung – ob es sich um beschädigte Werkshallen, Lagerräume oder die Logistikinfrastruktur handelt – zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen wird. Das Fehlen öffentlicher Informationen über das Ausmaß der Zerstörung erlaubt es derzeit nicht zu beurteilen, inwieweit der Schlag die Produktionskapazitäten des Unternehmens kurzfristig beeinträchtigen könnte.

### „Darnitsa“: einer der größten Pharmahersteller der Ukraine

„Darnitsa“ ist ein ukrainisches Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Kiew, das über 200 Marken von Arzneimitteln herstellt. Das Sortiment des Unternehmens umfasst wichtige therapeutische Bereiche: Kardiologie, Neurologie, Schmerztherapie und andere. Die Medikamente werden in verschiedenen Darreichungsformen hergestellt – Tabletten, Kapseln, Ampullen, Tropfen und anderen. Zu den bekanntesten Marken des Unternehmens zählen: Zitramon-Darnitsa, Paracetamol-Darnitsa, Analgin-Darnitsa, Mefenamin, Darnfen Express, Captopress-Darnitsa, Spironolacton-Darnitsa, Septefryl-Darnitsa, Medichronal-Darnitsa, Darsil und Adrenalin-Darnitsa. Ein Angriff auf ein Unternehmen dieses Ausmaßes betrifft potenziell die Verfügbarkeit grundlegender Arzneimittel für einen erheblichen Teil der Bevölkerung.

### Kontext: wiederholte Angriffe auf die Pharmaproduktion und Risiken für den Markt

Das ist nicht der erste Angriff auf das Werk „Darnitsa“ in diesem Jahr. Im Juni 2026 hatten russische Streitkräfte bereits das Pharmaunternehmen in Kiew angegriffen. Damit wurde das Werk in weniger als drei Monaten mindestens zweimal angegriffen. Kürzlich bewerteten Vertreter des Unternehmens in einem Kommentar für RBC-Ukraine das Risiko eines Arzneimittelengpasses auf dem Binnenmarkt und kommentierten mögliche Preisänderungen für Medikamente vor dem Hintergrund der anhaltenden russischen Angriffe auf pharmazeutische Produktionsanlagen. Wiederholte Angriffe auf die Infrastruktur, die über 200 Arzneimittelherstellungsnamen produziert, schaffen ein systemisches Risiko für die Versorgung der Bevölkerung mit grundlegenden Medikamenten.

### Reaktion und Aufrufe zur Zurückhaltung

Neben der offiziellen Bestätigung des Schlages richtete das Unternehmen „Darnitsa“ durch Kateryna Zagoriy einen öffentlichen Aufruf, keine Fotos und Videos vom Unfallort zu verbreiten. Dies ist eine Standardpraxis für Unternehmen, an denen zuständige Behörden tätig sind: Die Veröffentlichung visueller Materialien kann die Ermittlungen erschweren und zusätzliche Sicherheitsrisiken schaffen. Detaillierte Informationen über die Folgen des Schlages, einschließlich der Schadensbewertung und der Fristen zur Wiederherstellung der Produktionsprozesse, werden nach Abschluss der Arbeit der zuständigen Behörden erwartet.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Russland hat das Pharmawerk „Darnitsa“ in Kiew angegriffen](https://www.rbc.ua/ukr/news/rf-vdarila-farmatsevtichnomu-zavodu-darnitsya-1790159445.html) - Первоисточник: цитата Екатерины Загорий, подтверждение факта удара, отсутствие погибших, призыв не публиковать фото/видео
- [Russland hat das Werk des bekannten Medikamentenherstellers „Darnitsa“ in Kiew angegriffen](https://ua.news/ru/capital/rf-atakuvala-zavod-vidomogo-virobnika-likiv-darnitsia-u-kiievi) - Подтверждает факт удара по фармзаводу в Киеве, согласуется с версией РБК-Украина
- [Russland hat das Werk „Darnitsa“ in Kiew angegriffen: Unternehmen gibt erste Erklärung ab](https://24tv.ua/economy/ru/rossija-nanesla-udar-po-zavodu-darnica-v-kieve-kompanija-vystupila-s-pervym-kommentariem_n3147493) - Подтверждает факт атаки и первое заявление компании, классифицирует событие в экономической рубрике
- [Russland hat das Pharmawerk „Darnitsa“ in Kiew angegriffen: was bekannt ist](https://kyiv.tsn.ua/ru/kyiv/rf-udarila-po-farmatsevticheskomu-zavodu-darnitsa-v-kieve-chto-izvestno-3173981.html) - Подтверждает факт удара, сводит известные на момент публикации детали

## ❓ FAQ

### Q: Gibt es Todesopfer unter den Arbeitern des Werks „Darnitsa“?
**A:** Nein. Kateryna Zagoriy, Mitglied des Strategischen Rates des Unternehmens, bestätigte ausdrücklich, dass es keine Todesopfer unter den Arbeitern gibt.

### Q: Wie groß ist das Ausmaß der Schäden am Werk „Darnitsa“?
**A:** Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung werden Informationen über die Art und den Umfang der Schäden nicht offengelegt. Das Unternehmen erklärte, dass es keine Details kommentieren wird, bis die Arbeit der zuständigen Behörden abgeschlossen ist.

### Q: Ist das der erste Angriff auf das Werk „Darnitsa“ im Jahr 2026?
**A:** Nein. Im Juni 2026 hatten russische Streitkräfte bereits das Pharmawerk „Darnitsa“ in Kiew angegriffen. Der aktuelle Angriff ist mindestens der zweite Angriff auf das Unternehmen in diesem Jahr.

### Q: Was ist „Darnitsa“ und welche Medikamente produziert es?
**A:** „Darnitsa“ ist ein ukrainisches Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Kiew, das über 200 Marken von Arzneimitteln herstellt. Das Sortiment umfasst kardiologische, neurologische und schmerzlindernde Medikamente in verschiedenen Darreichungsformen.

### Q: Warum bittet das Unternehmen, keine Fotos und Videos vom Ort des Angriffs zu veröffentlichen?
**A:** Kateryna Zagoriy begründete dies mit Sicherheitsbedenken. Die Veröffentlichung visueller Materialien vom Unfallort kann die Arbeit der zuständigen Behörden erschweren und zusätzliche Risiken schaffen.