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title: "Angriff an der ukrainisch-polnischen Grenze: In Jagodine wird die Eisenbahninfrastruktur getroffen, das ukrainische Außenministerium fordert von den Verbündeten „umfassende Sanktionen“"
description: "Am Morgen des 13. September führte Russland einen Angriff in der Nähe der ukrainisch-polnischen Grenze im Raum Jagodine durch und traf die Eisenbahninfrastruktur. Das ukrainische Außenministerium rief die Verbündeten zu umfassenden Sanktionen auf."
date: 2026-09-13T08:10:01.000Z
lang: de
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tags: [ukraine-russia-war, border-strike, yagodyn, sanctions, railway-infrastructure, ukrainian-foreign-ministry]
publisher: "XAB.info"
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# Angriff an der ukrainisch-polnischen Grenze: In Jagodine wird die Eisenbahninfrastruktur getroffen, das ukrainische Außenministerium fordert von den Verbündeten „umfassende Sanktionen“

![Offizieller Vertreter des ukrainischen Außenministeriums vor einer Weltkarte: Forderung nach „vollen Sanktionen“ nach dem Angriff auf die Eisenbahninfrastruktur in Jazhodyn an der ukrainisch-polnischen Grenze](https://xab.info/media/2026/09/13/rf-udar-vozle-ukrainsko-polskoy-granitsy-yagodina/rf-udar-vozle-ukrainsko-polskoy-granitsy-yagodina-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Am Morgen des 13. September führte Russland einen Angriff in der Nähe der ukrainisch-polnischen Grenze im Raum Jagodine durch.
- Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha bezeichnete dies als „Putins Terrorismus“ an den Toren der EU und der NATO und rief zu umfassenden Sanktionen, einem Handelsembargo und einem Einreiseverbot auf.
- Der Sprecher des Grenzschutzdienstes, Andrij Demtschenko, widerlegte die Version eines Angriffs auf die Grenzübertrittsstelle „Jagodine“: Sie funktioniert regulär, getroffen wurde die Eisenbahninfrastruktur.
- Laut Angaben der „Ukrzaliznyzja“ griff eine Drohne eine Lokomotive des Zuges Kiew–Warschau etwa zwei Kilometer von der polnischen Grenze entfernt an.

Am Morgen des 13. September 2026 führte Russland einen Angriff in der Nähe der ukrainisch-polnischen Grenze im Raum Jagodine durch. Dies erklärte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha in einer Mitteilung in dem sozialen Netzwerk X, auf die sich RBC-Ukraine bezieht. Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund eines massiven Luftangriffs, den Russland in der Nacht zum 13. September auf das ukrainische Gebiet ausführte.

### Angriff an den „Toren der EU und der NATO“ und Aufruf zu entschlossenen Sanktionen

Im Zusammenhang mit dem Vorfall bezeichnete Sybiha das Geschehen als „Putins Terrorismus, der direkt an den Toren der EU und der NATO klopft“, und appellierte an die europäischen Partner, nicht zu zögern und Russland „zu stoppen, bevor es zu spät ist“. Der Diplomat rief die Verbündeten dazu auf, die volle Wucht der Sanktionen gegen das Regime Wladimir Putins zu entfesseln und betonte, dass Moskau „die Folgen seines Terrorismus spüren“ müsse. Seiner Auffassung nach seien „keine halben Maßnahmen, sondern entschlossene und kraftvolle Schritte“ erforderlich: ein vollständiges Handelsembargo, ein vollständiges Einreiseverbot und umfassende Sanktionen gegen den militärisch-industriellen Komplex. „Putin muss verstehen, dass sein Barbarentum eine entschlossene Antwort erfahren wird, die den Preis des Krieges für ihn auf ein untragbares Niveau erhöht. Das ist der einzige Weg, ihn zu stoppen“, fasste der ukrainische Außenminister zusammen.

### Was genau getroffen wurde: die Eisenbahninfrastruktur

Der Sprecher des ukrainischen Grenzschutzdienstes, Andrij Demtschenko, präzisierte in einem Kommentar gegenüber RBC-Ukraine die Details des Angriffs: Die russischen Munitionstreffer trafen nicht unmittelbar die Grenzübertrittsstelle „Jagodine“ an der ukrainisch-polnischen Grenze. Laut seinen Angaben funktioniere die Grenzübertrittsstelle derzeit im regulären Modus, der Gegner habe die Eisenbahninfrastruktur getroffen; alle Folgen des Angriffs wurden zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch geklärt. Derweil teilte die „Ukrzaliznyzja“ mit, dass in Wolynien, in der Nähe der ukrainisch-polnischen Grenze, ein russischer Drohnenangriff auf eine Lokomotive eines aus Kiew nach Warschau fahrenden Zuges gerichtet war. Der Angriff erfolgte, als sich der Zug etwa zwei Kilometer von der polnischen Grenze befand.

### Widersprüchliche Angaben

In sozialen Netzwerken wurde zunächst die Information verbreitet, der Angriff habe unmittelbar die Grenzübertrittsstelle „Jagodine“ getroffen. Der Sprecher des Grenzschutzdienstes, Andrij Demtschenko, widerlegte diese Version jedoch offiziell und erklärte, dass die Grenzübertrittsstelle selbst nicht betroffen sei und im regulären Modus funktioniere, während das Ziel des Angriffs die Eisenbahninfrastruktur gewesen sei. Somit besteht ein Widerspruch zwischen den frühen Meldungen in den sozialen Netzwerken und der offiziellen Klarstellung der Grenzschützer: Bestätigt ist der Treffer auf die Eisenbahninfrastruktur in der Nähe der Grenze, während die Version eines Angriffs auf die Grenzübertrittsstelle selbst widerlegt wurde.

### Kontext: Massiver Nachtangriff

Der Angriff im Raum Jagodine war Teil eines breiteren massiven Angriffs, den Russland in der Nacht zum 13. September auf die Ukraine ausführte. Laut den veröffentlichten Angaben nach dem Luftangriff neutralisierten die Luftabwehrkräfte eine erhebliche Anzahl von Zielen. Der Vorfall an der Grenze zu Polen gewinnt aus Sicht Kiews aufgrund der Nähe zum NATO- und EU-Gebiet besondere Bedeutung, was, wie Sybiha erklärte, ein zusätzliches Argument für die Verschärfung des Sanktionsdrucks auf Moskau sein sollte.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Russland griff in Jagodine in der Nähe der ukrainisch-polnischen Grenze an – Sybiha](https://www.rbc.ua/ukr/news/rf-udarila-bilya-ukrayinsko-polskogo-kordonu-1789286764.html) - Подтверждает заявление Сибиги, опровержение ГПСУ (Демченко) об ударе по ПП «Ягодин», данные «Укрзализныце» об атаке локомотива Киев—Варшава в ~2 км от границы и контекст ночной массированной атаки.

## ❓ FAQ

### Q: Hat der Angriff die Grenzübertrittsstelle „Jagodine“ getroffen?
**A:** Nein. Der Sprecher des Grenzschutzdienstes, Andrij Demtschenko, widerlegte diese Version: Die Grenzübertrittsstelle funktioniert im regulären Modus, getroffen wurde die Eisenbahninfrastruktur.

### Q: Was genau wurde im Raum Jagodine getroffen?
**A:** Die Eisenbahninfrastruktur. Laut Angaben der „Ukrzaliznyzja“ griff eine Drohne eine Lokomotive des Zuges Kiew–Warschau etwa zwei Kilometer von der polnischen Grenze entfernt an.

### Q: Welche Maßnahmen rief der ukrainische Außenminister auf?
**A:** Andrij Sybiha rief zu umfassenden Sanktionen auf: einem vollständigen Handelsembargo, einem vollständigen Einreiseverbot und umfassenden Sanktionen gegen den militärisch-industriellen Komplex.