Robert „Madyar“ Brovdyi, Befehlshaber der unbemannten Kampfsysteme der Streitkräfte der Ukraine, hat die Strategie für die Operationen auf dem besetzten Territorium der Krim dargelegt. In seinem Telegram-Kanal beschrieb er detailliert die Taktik, die er als „Borschtsch-Rezept des Willensstarken Ukrainischen Vogels“ bezeichnete, und kommentierte die aktuelle Situation aus Sicht der militärischen Logik und der Ideologie des Gegners.

Militärischer Absurdität und ideologische Stütze

Laut Brovdyi werden Moskau und die Führung Russlands die Krim bis zum letzten Moment halten und die Halbinsel als den wichtigsten Kriegstrophäus betrachten. „Madyar“ stellt fest, dass es für den Kreml eine Frage der Ideologie der Größe und des Erhalts wirtschaftlicher Vorteile ist, wie den Status eines „inneren asowschen Gewässers“. Aus militärstrategischer Sicht bezeichnet er jedoch die Nutzung der Krim als Sprungbrett für Angriffe auf die Ukraine als absurd.

Das „Rezept“ für Erschöpfung und Isolierung

Der Befehlshaber der unbemannten Systeme enthüllte die Schlüsselelemente der Strategie, die darauf abzielt, die Infrastruktur und die Wirtschaft der Halbinsel zu zerstören. Laut seinen Worten umfasst der Aktionsplan:

  • Den vollständigen Zusammenbruch des Luftabwehrsystems (PVO);
  • Die Vernichtung der Überreste der gegnerischen Flotte;
  • Die Einstellung der Schattenwirtschaft;
  • Totale Ressourcen- und logistische Erschöpfung;
  • Die Schaffung eines „touristischen Defaillits“ und die Verwandlung der Region in eine „energetische Wüste“;
  • Die Einführung eines Transport-Lockdowns.

Situation vor Ort und Warnungen

Brovdyi betonte, dass die ukrainischen Verteidigungskräfte bereits auf dem besetzten Territorium operieren. Aufgrund ihrer Aktivitäten sind auf der Krim Brücken und Straßen gesperrt, und die Bevölkerung steht vor ständigem Stromausfall, Lärm und Stress. Der Befehlshaber rief die Zivilbevölkerung auf, sich von militärischen Objekten und allem Brandstiftenden fernzuhalten, und merkte an, dass die Drohnenaktionen zwar chirurgisch präzise sind, aber unvermeidlich mit Zerstörungen einhergehen („Beim Fällen von Bäumen wird immer Späne fliegen").

„Die Krim wird Moskau zu Fall bringen, dies ist der Punkt des psychologischen Wendepunkts, die Nadel des Koschei-Schwarzrücken versteckt sich direkt vor unserer Nase“, erklärte Brovdyi. Er fügte hinzu, dass alle Diktaturen plötzlich zusammenbrechen, und rief dazu auf, historische Beispiele zu bedenken.

Ergebnisse der nächtlichen Schläge

Die Worte des Befehlshabers werden durch Fakten untermauert: In der Nacht auf den heutigen Tag fügten die ukrainischen Verteidigungskräfte einer Reihe von kritisch wichtigen Zielen in der Nähe der Krimbrücke und auf dem Territorium der Halbinsel Schläge zu. Die Schläge richteten sich gegen Objekte der militärischen Logistik, der Ölindustrie und der Luftabwehr der Besatzer in einer Entfernung von etwa 300 km von der Frontlinie.

Betroffen waren Objekte auf beiden Seiten der Krimbrücke: die maritime Logistik, die den Ölexport in die Region Krasnodar sichert, sowie das Öltanklager im vorübergehend besetzten Keratsch. Darüber hinaus wurden erfolgreich vier Radaranlagen zerstört, die Teil der Flugabwehrraketensysteme S-400 sind, sowie zwei „Pantsir“-Komplexe.