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title: "„Tanker minieren und in die Luft sprengen': Rogosin schlägt ökologische Antwort auf die Festnahme des britischen Schiffes Smyrtos vor"
description: "Dmitri Rogosin schlug vor, russische Schatten-Tanker zu minieren, um sie im Falle einer Festnahme in die Luft zu sprengen und Umweltkatastrophen zu verursachen. Die Idee wurde vor dem Hintergrund der ersten Festnahme des Schiffes Smyrtos durch die Briten in der Geschichte und der Verschärfung des Drucks der EU auf die russische Ölflotte geäußert. 🛢️💥🇬🇧"
date: 2026-06-14T17:38:00.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# „Tanker minieren und in die Luft sprengen': Rogosin schlägt ökologische Antwort auf die Festnahme des britischen Schiffes Smyrtos vor

![Silhouette eines Tankers vor Sonnenuntergang, die Rogozins Vorschlag illustriert, Tanker zu minieren und zu sprengen, als ökologische Antwort auf die britische Festnahme des Schiffes Smyrtos](https://xab.info/media/2026/06/14/rogozin-predlozhil-minirovat-tankery-vzryvat-ih-pri-zaderzhanii/rogozin-predlozhil-minirovat-tankery-vzryvat-ih-pri-zaderzhanii-1.webp)

Die Ereignisse rund um die Festnahme des russischen Schatten-Tankers *Smyrtos* in der Ärmelbucht haben in Moskau eine radikale Antwort provoziert. Der Senator des Föderationsrates der Russischen Föderation und ehemalige Leiter von „Roskosmos', Dmitri Rogosin, schlug vor, russische zivile Schiffe mit Sprengstoff auszustatten. Nach seinem Plan soll dies eine Garantie gegen die Festnahme durch ausländische Staaten sein und eine Möglichkeit zur Auslösung von Umweltkatastrophen im Falle eines Versuchs der Abfangung darstellen.

### Antwort auf den „Schlag gegen Russland'

Anlass für derart scharfe Aussagen war die erste Festnahme eines Schiffes der russischen Schattenflotte in der Geschichte durch die Streitkräfte Großbritanniens. Die Operation wurde auf persönlichen Befehl des britischen Premierministers Keir Starmer gemeinsam mit der französischen Seite durchgeführt. Der festgenommene Tanker, der unter der Flagge Kameruns fuhr, wurde vom britischen Führer als „Schlag gegen Russland' und als jemand, der den Krieg in der Ukraine finanziert, bezeichnet.

Derzeit befindet sich das 244 Meter lange Schiff unter Bewachung, es wird eine Untersuchung eingeleitet. Russische Analysten haben bereits zugegeben, dass dieser Vorfall ein extrem gefährliches Präzedenzbeispiel für Moskau schafft, das zu massenhaften Festnahmen von Schiffen führen könnte, die Öl unter Umgehung der Sanktionen transportieren.

### „Sie werden sich sofort besinnen'

Auf die Verschärfung des internationalen Drucks hin formulierte Dmitri Rogosin eine Idee, die man als „ökologischen Erpressung' bezeichnen könnte. Der Beamte forderte auf, Sprengstoff auf zivile Schiffe zu installieren, die mit Russland in Verbindung stehen.

„Wir müssen die von uns genutzten Tanker minieren. Die Initiierung sollte erfolgen, wenn entsprechende Befehle eintreffen oder wenn der Tanker von seiner Route abweicht und gezwungen wird, in einen fremden Hafen einzulaufen. Ein paar Mal wird es ihnen vor der Nase mit Ölverschmutzung und den entsprechenden ökologischen Folgen knallen, dann werden sie sich sofort besinnen', erklärte Rogosin.

Meinung des Senators zufolge sollte die Bedrohung einer massiven Umweltverschmutzung der Hebel sein, der europäische Länder von weiteren Maßnahmen gegen die Schattenflotte abhält.

### Unterstützung durch militärische Blogger

Rogosins Idee fand Unterstützung im Umfeld russischer Militärblogger. Sie begründen dies damit, dass die Marine der Russischen Föderation physisch nicht in der Lage ist, einen militärischen Geleitschutz für Hunderte von zivilen Schiffen zu gewährleisten, die weltweit verkehren. Unter diesen Bedingungen wird die Bedrohung einer Sprengung und einer Ölverschmutzung vor britischen oder europäischen Küsten als einzig wirksames Druckmittel betrachtet.

### Kontext: Verschärfung des Drucks der EU

Radikale Vorschläge in Moskau vor dem Hintergrund einer tatsächlichen Verschärfung der Maßnahmen seitens des Westens. Anfang Juni wurde bekannt, dass die Europäische Union die Festnahme von Schiffen der russischen Schattenflotte mit Gewalt erlaubt hat. Insbesondere im Rahmen der Seestreitkräfte-Operation IRINI im Mittelmeer erhielten europäische Streitkräfte das Recht, verdächtige Tanker zu boarden und physische Inspektionen durchzuführen. Die erste solche Festnahme eines sanktionierten Schiffes erfolgte am 1. Juni.

Derartige Maßnahmen haben im Kreml ernste Besorgnis ausgelöst. Zuvor hatte der Assistent des russischen Präsidenten Nikolai Patruschow erklärt, dass aufgrund der Bedrohung durch Festnahmen und „Sabotageakte' Konvois zum Schutz der Schattenflotte eingesetzt werden sollen. Damals wurden in Russland Optionen zur Einbindung von Kriegsschiffen für den Geleitschutz, zur Platzierung mobiler Feuergruppen auf zivilen Schiffen und zur Installation spezieller Schutzmaßnahmen erörtert.