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title: "Rom dementiert Gerüchte über Blockade der Ukraine-Hilfe: Italien bestätigt Unterstützung bis 2027"
description: "Rom hat Gerüchte über eine Blockade der Ukraine-Hilfe für 2027 offiziell widerlegt. Italien bestätigte die Unterstützung für ein Paket von 70 Mrd. Euro und die Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf 2,8 % des BVP. 🇮🇹🤝🇺🇦"
date: 2026-07-01T21:02:00.000Z
lang: de
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publisher: "XAB.info"
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# Rom dementiert Gerüchte über Blockade der Ukraine-Hilfe: Italien bestätigt Unterstützung bis 2027

![Italienischer Politiker bestätigt Unterstützung für die Ukraine bis 2027 und widerlegt Gerüchte über Hilfeblockade](https://xab.info/media/2026/07/02/rim-oprovergl-slukhi-o-blokirovke-pomoshchi-ukraine-2027/rim-oprovergl-slukhi-o-blokirovke-pomoshchi-ukraine-2027-1.webp)

Vor dem NATO-Gipfel in Ankara, der am 7. und 8. Juli stattfinden wird, haben sich in Rom zu den Gerüchten geäußert, wonach die finanzielle Unterstützung für Kiew möglicherweise sabotiert werde. Die italienischen Behörden haben offiziell die Behauptungen der deutschen Zeitung Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) widerlegt, wonach Italien gegen langfristige Verpflichtungen zur Lieferung von Waffen und Finanzmitteln für die Jahre 2026–2027 sei.

### Position Roms: Keine Hindernisse für die Hilfe

Laut Regierungsquellen, die vom Nachrichtenagentur ANSA zitiert werden, bleibt Italien in seiner Unterstützung für die Ukraine unerschütterlich. In Rom wurde die These kategorisch widerlegt, das Land sei gegen die Bereitstellung von 70 Milliarden Euro für Kiew. Nach Angaben von Gesprächspartnern der Agentur wurde die Frage der Zweckmäßigkeit, einen konkreten festen Betrag in den Text der Schlusserklärung des Gipfels aufzunehmen, in einer frühen Phase diskutiert, jedoch wurde diese Einschränkung vor einigen Tagen aufgehoben.

Derzeit gibt es keine Hindernisse für die Einigung auf einen Punkt zur Hilfe in der finalen Erklärung. Rom beabsichtigt, die Gewährung finanzieller und militärischer Hilfe an die Ukraine auch im Jahr 2027 zu unterstützen.

### Verteidigungsausgaben und neue Verpflichtungen

Die Themen Verteidigungsausgaben und der bevorstehende Gipfel standen im Mittelpunkt einer Regierungssitzung unter dem Vorsitz von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Der italienische Außenminister Antonio Tajani bestätigte, dass das Land seine Verpflichtungen gegenüber dem Bündnis erfüllen wird, indem es die Verteidigungsausgaben auf 2,8 % des BIP erhöht.

Zusätzlich wird in naher Zukunft eine italienische SAMP-T-Luftabwehrbatterie in der Türkei stationiert, um die europäische Sicherheit zu stärken. Dieser Schritt soll die Bereitschaft Roms demonstrieren, aktiv zur Sicherheit auf der südlichen Flanke der NATO beizutragen.

### Planung des Gipfels in Ankara

Bei der Zusammenkunft in Ankara planen die Verbündeten, ein umfangreiches Hilfspaket in Höhe von 70 Milliarden Euro offiziell zu vereinbaren. Besonderheit dieses Mechanismus wird sein, dass die Finanzierung ohne direkte Beteiligung der USA sichergestellt werden muss. Die Hauptfinanzlast werden die europäischen Mitgliedsstaaten des Bündnisses und Kanada tragen.

Zuvor hatte der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz nach dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der „Großen Fünf“ (E5) in Berlin das Bestreben der europäischen Partner bestätigt, von Ankara aus ein starkes und ununterbrochenes Signal der Solidarität mit Kiew zu senden. Somit erwiesen sich die Gerüchte über Uneinigkeit innerhalb der NATO, die durch die Veröffentlichung in der FAZ ausgelöst wurden, als nicht der Realität entsprechend.