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title: "Rubio: Grönland-Deal schließt die Arktis dauerhaft für chinesische und russische Basen ab"
description: "US-Außenminister Marco Rubio erklärte in einem Interview mit 77 WABC, dass das am 22. September geschlossene Grönland-Abkommen zwischen den USA, Dänemark und der Insel die Arktis dauerhaft für Militärbasen Chinas und Russlands abschließt und eine doppelte Kontrolle ausländischer Investitionen einführt."
date: 2026-09-23T04:52:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/rubio-groenland-deal-schutz-der-arktis-vor-china-und-russland
tags: [marco-rubio, greenland, arctic-security, us-denmark-deal, china, russia, missile-defense, investment-screening]
publisher: "XAB.info"
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# Rubio: Grönland-Deal schließt die Arktis dauerhaft für chinesische und russische Basen ab

![US-Außenminister Marco Rubio bei einer Pressekonferenz des State Department zur Grönland-Vereinbarung und Schließung der Arktis für russische und chinesische Basen](https://xab.info/media/2026/09/23/rubi-sdelka-po-grenlandii-zashita-arktiki-ot-kitaya-i-rossii/rubi-sdelka-po-grenlandii-zashita-arktiki-ot-kitaya-i-rossii-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Die USA, Dänemark und Grönland haben am 22. September 2026 ein dauerhaftes Abkommen über die militärische Sicherheit der Arktis geschlossen
- Das Abkommen erlaubt den USA, auf der Insel unbegrenzt Militärbasen zu stationieren und die Raketenabwehr auszubauen
- Einführung eines Mechanismus der doppelten Prüfung ausländischer Investitionen durch die USA und Dänemark zur Blockade der chinesischen und russischen Präsenz
- Rubio nannte den Deal „phänomenal“ und verknüpfte ihn mit der Linie Trumps, die bereits 2017–2021 begann

US-Außenminister Marco Rubio erklärte in einem Interview mit dem Radiosender 77 WABC die strategische Bedeutung des am 22. September 2026 geschlossenen Abkommens zwischen den Vereinigten Staaten, Dänemark und Grönland. Laut Rubio zielt das Dokument auf den langfristigen Schutz der Arktis vor einer möglichen militärischen Präsenz Chinas und Russlands ab. Rubio betonte, dass die Insel ein „riesiges Landstück mit geringer Bevölkerung“ darstelle, was sie aus Sicherheitsgesichtspunkten äußerst verwundbar mache, weshalb Washington die Errichtung fremder militärischer Objekte auf ihrem Gebiet nicht zulassen könne.

### Vom ersten Trump-Terminal zum „phänomenalen Abkommen“

Im Verlauf des Gesprächs erinnerte der Außenminister daran, dass die Idee der Kontrolle über Grönland bereits seit der ersten Präsidentschaftsperiode von Donald Trump (2017–2021) im Weißen Haus umging. Nach Rubios Einschätzung ist die Insel strategisch von Bedeutung für die Vereinigten Staaten, und das jetzige Abkommen sei der logische Abschluss einer jahrelangen Linie der US-Politik in der Arktis. „Wir können uns keinesfalls erlauben, eines Tages in einer Welt aufzuwachen, in der dort chinesische Basen, russische Basen oder Basen irgendwelcher anderer stehen“, erklärte der Leiter des US-Außenministeriums und nannte das finale Abkommen einen „hervorragenden“ und „phänomenalen“ Deal.

### Dauerhafter Status und unbegrenzte Basenstationierung

Ein zentrales Element des Dokuments, auf das Rubio hinwies, ist sein dauerhafter Charakter: Das Abkommen ist befristungslos und gewährt den USA das Recht, auf Grönland so viele Militärbasen zu errichten, wie sie für erforderlich halten. Darüber hinaus enthält der Text Bestimmungen zu künftigen Optionen zur Stärkung der militärischen Macht und der Raketenabwehr in der Arktis. Damit sichert sich Washington nicht eine vorübergehende, sondern eine permanente militärische Brückenkopfposition auf der größten Insel der Welt.

### Investitionskontrolle als Instrument des „arktischen Schirms“

Ein eigener Abschnitt des Abkommens ist dem Verfahren der Prüfung ausländischer Investitionen gewidmet. Laut Rubios Erläuterung muss jedes Unternehmen, bevor es Kapital in die Wirtschaft Grönlands fließen lassen kann, eine doppelte Überprüfung durchlaufen — durch die USA und Dänemark. Ziel des Mechanismus ist es, sicherzustellen, dass der Investor nicht mit China oder einem anderen Nicht-NATO-Land verbunden ist, das als potenzieller Gegner gilt. Im Wesentlichen schafft dies eine institutionelle Barriere, die das arktische Gebiet wirtschaftlich für die Wettbewerber Washingtons abschottet.

### Kontext: Parallele Erklärungen Rubios zu Venezuela

Es ist anzumerken, dass der Außenminister im selben Zeitraum eine Reihe weiterer öffentlicher Erklärungen abgab, darunter auch zum Öl-Deal mit Venezuela, bei dem er das Volumen der angezogenen Investitionen auf etwa 100 Milliarden Dollar schätzte. Diese Kommentare betreffen jedoch eine völlig andere Spur der US-Außenpolitik und schneiden sich nicht mit dem arktischen Thema. Das Grönland-Abkommen wird von Rubio im Gegenteil als Bestandteil einer langfristigen Sicherheitsarchitektur positioniert, nicht als einmalige Handels- oder Energieinitiative.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Grönland-Deal zielt auf Schutz der Arktis vor Russland und China ab – Rubio](https://www.rbc.ua/ukr/news/ugoda-grenlandiyi-spryamovana-zahist-arktiki-1790138556.html) - Прямое подтверждение ключевого факта: Рубио в интервью 77 WABC заявил о цели сделки — защите Арктики от Китая и России. Совпадает с основным текстом по всем деталям (постоянный характер, размещение баз, инвестиционный контроль).
- [Rubio: Öl-Deal mit den USA bringt Venezuela fast 100 Mrd. USD an Investitionen](https://news.mail.ru/politics/72158790/) - Источник касается иного заявления Рубио — по нефтяной сделке с Венесуэлой. Не подтверждает и не опровергает гренландийскую тему.
- [Rubio schätzte die in Venezuela angezogenen Investitionen aus dem Öl-Deal mit den USA](https://www.kommersant.ru/doc/8921370) - Также относится к венесуэльскому треку. Не содержит информации о Гренландии или Арктике.
- [Rubio nannte das Investitionsvolumen in Venezuela nach dem Öl-Deal mit den USA](https://www.rbc.ru/rbcfreenews/6a921a8270ff3f1f333a04c8) - Третий источник по венесуэльской теме. Не пересекается с гренландийским соглашением.

## ❓ FAQ

### Q: Was genau sieht der von Rubio erwähnte Grönland-Deal vor?
**A:** Das am 22. September 2026 zwischen den USA, Dänemark und Grönland geschlossene Abkommen ist dauerhaft (unbefristet) und erlaubt den USA, auf der Insel unbegrenzt viele Militärbasen zu stationieren sowie die Raketenabwehr in der Region auszubauen. Zusätzlich wurde ein Mechanismus der doppelten Prüfung ausländischer Investitionen durch Washington und Kopenhagen eingeführt.

### Q: Warum halten die USA Grönland für strategisch wichtig?
**A:** Laut Rubio ist die Insel ein riesiges Gebiet mit geringer Bevölkerung, was sie anfällig für die Stationierung fremder militärischer Objekte macht. Washington fürchtet das Auftauchen von Basen Chinas, Russlands oder anderer Nicht-NATO-Staaten in Grönland, was die Sicherheit der USA in der Arktis untergraben würde.

### Q: Wie funktioniert die Investitionskontrolle nach dem neuen Abkommen?
**A:** Bevor ein Unternehmen in Grönland investieren kann, muss es gleichzeitig von den USA und Dänemark geprüft werden. Ziel ist es, sicherzustellen, dass der Investor nicht mit China oder einem anderen Nicht-NATO-Land verbunden ist, das als potenzieller Gegner gilt.

### Q: Wann sprach Trump erstmals über Grönland?
**A:** Rubio merkte an, dass Präsident Trump das Thema Grönland bereits während seiner ersten Präsidentschaftsperiode (2017–2021) anschnitt und auf seine Bedeutung für die Sicherheit der Vereinigten Staaten hinwies.