Am 18. Juni wurden 522 Leichen in die Ukraine zurückgebracht. Dies meldet RBC-Ukraine unter Berufung auf die Pressestelle des Koordinierungsstabes für Fragen der Behandlung von Kriegsgefangenen. Nach Angaben der russischen Seite gehören unter den zurückgeführten Personen ukrainische Staatsbürger, insbesondere Soldaten.

Gemeinsame Arbeit der Sicherheitsstrukturen

Der Erfolg der Operation wurde durch die abgestimmte Zusammenarbeit zahlreicher Behörden ermöglicht. An dem Prozess waren Mitarbeiter des Koordinierungsstabes, des Gemeinsamen Zentrums der SBU, der Streitkräfte der Ukraine, des Innenministeriums, des Büros des Bevollmächtigten der Werchowna Rada für Menschenrechte, des Sekretariats des Bevollmächtigten für vermisste Personen unter besonderen Umständen, des Staatlichen Dienstes für Notfälle und andere Strukturen des Sicherheits- und Verteidigungssektors der Ukraine beteiligt.

Identifizierung und Gutachten

Ermittler der Strafverfolgungsbehörden werden gemeinsam mit den Gutachtereinrichtungen des Innenministeriums alle notwendigen Untersuchungen zur Identifizierung der zurückgeführten Leichen durchführen. Dies ist ein wichtiger Schritt, der es den Familien ermöglichen wird, Antworten zu erhalten und den Abschiedsprozess zu beginnen.

Geschichte der Rückführungen

Dies ist nicht die erste solche Operation. Am 16. Mai wurden 528 Leichen in die Ukraine zurückgebracht, die nach Angaben der russischen Seite ukrainischen Soldaten gehören könnten. Davor, am 9. April, wurden weitere 1000 Leichen zurückgebracht. Ein weiterer Austausch fand am 26. Februar statt – damals wurden ebenfalls 1000 Leichen zurückgebracht, die unseren Beschützern gehören könnten.

Jede Rückführung ist ein Schritt zur Wiederherstellung der Gerechtigkeit und zur Unterstützung der Familien, die seit Jahren Nachrichten von ihren Angehörigen erwarten. Die Arbeit geht weiter, und jede neue Operation bringt uns dem vollständigen Verständnis des Ausmaßes der Verluste und der Möglichkeiten zur Beendigung dieses schweren Prozesses näher.