In der Nacht ereignete sich in Rumänien ein Vorfall, der die Situation an der Ostflanke der NATO drastisch verschärft hat. Ein russischer Drohne, die das Luftabwehrsystem durchdrungen hatte, stürzte in ein Wohnhaus in der Stadt Galați. Die Folge war eine massive Explosion und ein Brand, der eine Wohnung im zehnten Stock erfasste. Die auf dem Foto gezeigte Situation, bei der das Feuer die oberen Stockwerke eines Hochhauses verzehrt, wurde zum Katalysator für beispiellose Maßnahmen seitens Bukarests.

Diplomatischer Bruch und Persona non grata

Der rumänische Präsident Nicolae Ciucă zog nicht mit seiner Reaktion. Unmittelbar nach einer Notstandsitzung des Nationalen Sicherheitsrats kündigte er eine Entscheidung an, die das diplomatische Präsenz Russlands in einer der wichtigsten Hafenstädte beendet. Das Generalkonsulat Russlands in Constanța wird geschlossen, und der russische Konsul wurde als Persona non grata erklärt und muss das Land verlassen.

Ciucă betonte, dass die gesamte Verantwortung für den Vorfall, bei dem zwei Bürger verletzt wurden, ausschließlich bei Moskau liegt. Dies ist nicht nur eine formelle Antwort, sondern ein hartes Signal: Die Verletzung der territorialen Integrität eines NATO-Verbündeten wird sofortige Konsequenzen haben.

„Der schwerwiegendste Vorfall“

Der Staatschef Rumäniens nannte den Angriff in Galați den schwerwiegendsten Sicherheitsvorfall auf dem Territorium des Landes seit Beginn des vollen Krieges Russlands gegen die Ukraine. Der Vorfall wurde auf höchster Ebene diskutiert: Ciucä kontaktierte den Generalsekretär der NATO, Mark Rutte. Die Antwort des Bündnisses war eindeutig – „absolute Solidarität“ und die Bestätigung der Bereitschaft, jeden Quadratzentimeter des Territoriums der Verbündeten zu verteidigen.

Mobilisierung des Zivilschutzes