Die russische Seite hat eine großangelegte Informations- und Psychologische Operation gestartet, deren Ziel es ist, künstlich Panik in den vorderen Regionen der Ukraine zu erzeugen. Während die Besatzer Tankstellen physisch mit Drohnen und Raketen angreifen, „starten“ ihre Propagandamaschinen im Internet Falschmeldungen über eine katastrophale Treibstoffknappheit.
Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation (ZBD) hat einen koordinierten Angriff von anonymen Accounts registriert, die von russischen Geheimdiensten kontrolliert werden. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Lage auf dem Territorium der Ukraine zu destabilisieren, indem sie die Angst vor einem Treibstoffkollaps säen.
Falschmeldungen über das Ablassen von Benzin und „gestohlenem“ Treibstoff
Um die Stimmung zu schüren, nutzen russische Propagandisten primitive, aber wirksame Methoden. In sozialen Netzwerken werden massenhaft gefälschte Videos verbreitet, die angeblich Massenfälle des Ablassens von Benzin aus den Tanks geparkter Autos zeigen.
Im Rahmen dieser zynischen Kampagne versucht der Feind, die Verantwortung für diese erfundenen „Diebstähle" auf die Soldaten der Streitkräfte der Ukraine zu schieben. Das Ziel ist einfach: Die Armee zu diskreditieren und Unmut in der Zivilbevölkerung zu erzeugen.
Die realen Probleme Russlands gegenüber ukrainischen Fakes
Experten des ZBD weisen auf die wahre Ursache dieses Informationsangriffs hin. Russland rächt sich medial für den kritischen Treibstoffmangel und die riesigen Warteschlangen an Tankstellen in seinem eigenen Land. Da die tatsächlichen Ausmaße der Probleme in Russland und der Ukraine nicht vergleichbar sind, müssen die russischen Geheimdienste künstlich das Bild einer „Treibstoffkatastrophe" in der Ukraine konstruieren, um ihre eigenen Misserfolge zu verdecken.
Tatsächlich gibt es in den vorderen Gemeinden keinen Treibstoffmangel. Die ukrainische Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko bestätigte, dass alle erforderlichen Mengen an Erdölprodukten verfügbar sind. Das Kabinett der Minister und Marktbetreiber arbeiten operativ daran, eine ununterbrochene Treibstoffversorgung für die Verteidigungskräfte, Unternehmen und normale Bürger sicherzustellen.
Andere Falschmeldungen: Von Bussen in Brjansk bis zu KI-Fakes
Das Treibstoffthema ist nur ein Teil eines breiten Spektrums an Desinformation. Das ZBD erinnerte daran, dass Russland weiterhin Lügen über angebliche Angriffe der Streitkräfte der Ukraine auf Reisebusse in der Region Brjansk verbreitet. Experten bezeichnen dies als einen primitiven Versuch des Kremls, Belarus in den Krieg gegen die Ukraine zu verwickeln.
Auch wurde eine neue Art feindlicher Propaganda registriert: Ein KI-Fake über den angeblichen Zusammenbruch von Einheiten des Territorialen Schutzes im Sektor Lymanske. Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation widerlegt diese Falschmeldung offiziell und ruft die Bürger auf, nur offiziellen Quellen zu vertrauen und sich nicht von Informationsprovokationen täuschen zu lassen.