Am Abend des 9. Oktober 2026 verübten russische Truppen einen doppelten gezielten Angriff auf die Lagerhallen eines Logistikunternehmens im Rajon Dnipro in der Region Dnipropetrovsk. Der erste Einschlag löste auf dem Gelände des zivilen Objekts einen Großbrand aus, der Panik unter der Bevölkerung und den Großeinsatz von Rettungskräften auslöste.
Chronologie der Angriffe und offizielle Daten
Wie der Leiter der militärischen Regionalverwaltung von Dnipropetrovsk, Olexander Gansa, in seinem offiziellen Telegram-Kanal mitteilte, griff der Feind zunächst den Rajon Dnipro an, wo infolge des Treffens Lagerhallen eines großen Logistikunternehmens in Flammen aufgingen. Zu diesem Zeitpunkt prüften die Einsatzdienste noch Informationen über mögliche Verletzte und das Ausmaß der Infrastrukturschäden.
Erneuter Angriff und Bestätigung bezüglich Nova Poshta
Einige Zeit später führten die Besatzer einen erneuten Raketen- oder Drohnenangriff auf dasselbe zivile Objekt durch. Trotz des Fehlens offizieller, ausführlicher Erklärungen des Unternehmens „Nova Poshta“ zum Zeitpunkt der Veröffentlichung belegen der ukrainische Internetsektor und offizielle Aufnahmen der Regionalverwaltung eindeutig, dass das Terminal dieser Logistikstruktur getroffen wurde.
Widersprüchliche Daten
Derzeit gibt es in offenen Quellen einige Abweichungen bei den Einschätzungen zum Ausmaß der Zerstörung und den genauen Merkmalen der eingesetzten Waffen. Die offizielle regionale Militärverwaltung bestätigt den Brand der Lagerhallen des Logistikbetreibers infolge des Doppelschlags, während lokale Telegram-Kanäle sich ausschließlich auf den Angriff auf das Sortierterminal von Nova Poshta konzentrieren und Aufnahmen vom Ort des Geschehens detaillieren, wobei genaue Opferzahlen noch überprüft werden.
Kontext regelmäßiger Angriffe auf die Logistik
Dieser Vorfall setzt den tristen Trend systematischer Angriffe der russischen Armee auf zivile Logistikzentren der Ukraine fort. Es sei daran erinnert, dass zuvor bei einem nächtlichen Beschuss die Filiale Nr. 6 von Nova Poshta in Kiew vollständig zerstört und das Sortierdepot beschädigt wurde, damals blieben Mitarbeiter glücklicherweise unverletzt. Das Unternehmen selbst setzt weiterhin verstärkte Sicherheitsmaßnahmen um und stellt den Betrieb bei Luftalarm ein.