In Krywyj Rih wurde durch einen russischen Angriff das Gebäude von „Suspilne“ beschädigt, in dem der Korrespondentenpunkt „Suspilne.Dnipro“ arbeitet. Dies berichtet RBC-Ukraine unter Berufung auf „Suspilne.Dnipro“. Laut dem Medium wurde der Raum getroffen, in dem täglich journalistische Arbeit geleistet wird, was den Vorfall zu einer Serie von Angriffen auf ukrainische Medien macht.

Umfang der Schäden

Im Raum wurden über 50 Fenster zerstört, Möbel und Decke beschädigt. Die Administratorin des Korrespondentenpunkts, Iryna, berichtete, dass nahezu alle Fenster und die Innentüren beschädigt wurden. „Fast alle Fenster sind zerstört, die Innentüren sind beschädigt. Verletzte gibt es, Gott sei Dank, nicht, denn es war nachts. Dem Wachmann geht es auch gut“, sagte sie. Vor Ort fotografieren die Mitarbeiter die Schäden, und das Gebäude wird zusätzlich untersucht, um alle Folgen des Angriffs zu dokumentieren.

Zustand des Personals und der Technik

Laut der Administratorin gibt es keine Verletzten unter den Menschen: Der Angriff erfolgte nachts, als sich nur die Bereitschaftspersonen im Raum befanden. Auch der Wachmann wurde nicht verletzt. Die journalistische Technik wurde nicht beschädigt, da sie sich in Büros befand, die keinen Schaden erlitten. Der erhebliche Schaden an der Verglasung und den Innenwänden macht den Raum jedoch bis zum Abschluss der Untersuchungen und Wiederherstellungsarbeiten für eine volle Arbeitsfähigkeit unbrauchbar.

Kontext: Serie von Angriffen auf ukrainische Medien

Russische Angriffe haben bereits wiederholt Räumlichkeiten ukrainischer Medien beschädigt. So erlitt das Büro des Fernsehsenders „My – Ukraine“ bei einem russischen Angriff auf Kiew in der Nacht zum 20. August Schäden, wobei niemand der Mitarbeiter verletzt wurde. Am 8. September führte Russland einen neuen Angriff auf die Räumlichkeiten von „My-Ukraine“ und „My-Ukraine+“ durch, während der Sender im Live-Betrieb war: Der Haupttreffer traf den Newsroom und die Arbeitsbüros, es gab Verletzte, und der Moment des Angriffs wurde auf Video festgehalten. Der Vorfall in Krywyj Rih setzt diese Linie der Angriffe auf die Infrastruktur der Medienbranche fort.

Was derzeit bekannt ist

Stand 10. September 2026 sind die Schäden am Gebäude von „Suspilne“ in Krywyj Rih von mehreren ukrainischen Medien unter Berufung auf „Suspilne.Dnipro“ bestätigt. In den vorliegenden Materialien gibt es keine offiziellen Erklärungen zu einem gezielten, absichtlichen Charakter des Angriffs auf das Mediengebäude; dokumentiert werden die tatsächlichen Folgen des Angriffs – zerstörte Fenster, beschädigte Türen, Möbel und Decke sowie das Fehlen von Verletzten unter dem Personal.