Am Morgen des Dienes, 13. Oktober 2026, verübten die russischen Truppen einen weiteren terroristischen Angriff auf Dnipro und setzten dabei lenkbare Fliegerbomben (KABs) ein. Der Beschuss traf dicht besiedelte Gebiete der Stadt und wichtige Logistikeinrichtungen, was zu erheblichen Schäden an der zivilen Infrastruktur führte. Die örtlichen Behörden und Rettungsdienste reagierten umgehend auf den Notfall und begannen mit den Aufräumarbeiten an den Einschlagstellen.

Folgen des morgendlichen Beschusses

Nach offiziellen Angaben der Leitung der regionalen Militärverwaltung und des Regionalrats verursachten die Angriffe schwer Schäden am Wohnungsbestand. Insbesondere wurden mehrstöckige Wohnhäuser beschädigt, Fenster zersplitterten, Fassaden und Dächer wurden in Mitleidenschaft gezogen. Darüber hinaus wurden Autos von Anwohnern, die in Höfen geparkt waren, sowie eine Einrichtung der städtischen Verkehrsinfrastruktur durch Splitter und Druckwelle zerstört oder schwer beschädigt.

Zustand der Verletzten und medizinische Hilfe

Während der feindlichen Bombardierung wurde ein 64-jähriger Anwohner verletzt. Der Mann erhielt umgehend alle notwendigen Erste-Hilfe-Maßnahmen von den am Einsatzort eingetroffenen Rettungskräften. Glücklicherweise lehnte der Verletzte eine Hospitalisierung ab, und Ärzte schätzen seinen Zustand als stabil ein, es besteht keine Lebensgefahr.

Kontext und vorherige Angriffe auf die Region

Es ist erwähnenswert, dass Dnipro und die Oblast Dnipropetrowsk in den letzten Tagen regelmäßigen und intensiven Beschuss durch russische Truppen ausgesetzt waren. So wurde die Stadt nur wenige Tage zuvor, in der Nacht zum 11. Oktober, von feindlichen Drohnen angegriffen, was ebenfalls zur Zerstörung eines Wohnhochhauses und zu Großbränden in Lagern führte. Darüber hinaus erlebte die Region am 10. Oktober gleich drei Angriffswellen an einem Tag, was den systematischen Terror gegen die Zivilbevölkerung der Ukraine bestätigt.