Der 50-jährige russische Schauspieler Jefim Starzew, bekannt durch seine Rollen in heimischen Krimiserien wie 'Mentowskije Woiny' und 'Nasch Speznas', ist im Krieg gegen die Ukraine getötet worden. Sein Tod wurde im Oktober 2026 bekannt, obwohl die Beerdigung bereits zuvor stattgefunden hatte.
Umstände des Todes und Beerdigung
Berichten russischen Medien zufolge, die sich auf das Umfeld des Künstlers berufen, kam Jefim Starzew am 30. September 2026 als Angehöriger der russischen Besatzungstruppen in der Ukraine ums Leben. Die Nachricht über seinen Tod wurde jedoch erst am 22. Oktober öffentlich bestätigt, als die Trauerfeierlichkeiten bereits abgeschlossen waren. Ein enger Freund des Schauspielers namens Dmitrij erklärte, dass die Abschiedsfeier am 19. Oktober in Sankt Petersburg stattfand. Er wurde auf dem Städtischen Peterhofer Friedhof neben Verwandten beigesetzt.
Filmkarriere und Theaterarbeiten
Jefim Starzew wurde am 21. Mai 1976 geboren und erhielt seine Schauspielausbildung in Sankt Petersburg. Im Laufe seiner Karriere wirkte er in 19 Projekten mit, vor allem in Krimi- und Detektivformaten. Zu seinen bekanntesten Fernsehrollen gehören Auftritte in 'Mentowskije Woiny' (neunte Staffel als Leibwächter Panajotow), 'Nasch Speznas 3', 'Nevsky. Schatten des Architekten' und 'Prächtige Fünf 5'. Neben der Filmarbeit hatte Starzew auch Theatererfahrung; zwischen 2015 und 2017 arbeitete er mit dem Ausbildungstheater des Baltischen Instituts für Ökologie, Politik und Recht zusammen, wo er den Zauberer im Stück 'Ein gewöhnliches Wunder' spielte.
Biografische Details und letzte Projekte
Die genauen Umstände seiner Entsendung in die Kampfzone sowie der spezifische Frontabschnitt, an dem er stationiert war, bleiben unbekannt. Seine offizielle Filmografie verzeichnet die letzten Arbeiten aus dem Jahr 2024 mit den Serien 'Filin 3' und 'Nasch Speznas 3'. Sein Tod reiht sich in die Liste der russischen Kulturschaffenden ein, die während des bewaffneten Konflikts ums Leben kamen.