In der Nacht zum 27. September 2026 unternahmen die russischen Streitkräfte einen weiteren massiven Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt mit Kampfdrohnen. Der Ansturm von Kamikaze-Drohnen führte zu schweren Zerstörungen und Bränden in mehreren Stadtteilen. Luftverteidigungskräfte arbeiteten daran, den Angriff abzuwehren, doch Einschläge konnten nicht gänzlich vermieden werden.
Auswirkungen der Angriffe auf die Stadtteile
Am stärksten betroffen war der Rajon Solomjanskyj in Kiew, wo infolge eines direkten Drohnentreffers ein Werkstattgebäude (Kfz-Werkstatt) in Brand geriet. Vor Ort eintreffende Rettungskräfte lokalisierten die Flammen und verhinderten ein Übergreifen auf ein benachbartes Gastronomieobjekt. Der Brand im eingeschossigen Gebäude wurde gegen drei Uhr morgens vollständig gelöscht.
An einer anderen Adresse in der Hauptstadt wurde ein Treffer in einem Nichtwohngebäude verzeichnet, der ein großflächiges Feuer auslöste. Während der Such- und Rettungsarbeiten sowie der Brandbekämpfung entdeckten Feuerwehrleute die Leiche eines Mannes. Angaben über weitere Verletzte und das genaue Ausmaß der Infrastrukturschäden werden von den zuständigen Diensten präzisiert.
Ausmaß des nächtlichen Angriffs auf die Regionen der Ukraine
Dieser nächtliche Angriff war Teil einer größeren Luftkampagne gegen die Ukraine. Offiziellen Angaben zufolge setzte der Gegner in der Nacht zum 27. September rund 170 Kampfdrohnen unterschiedlichen Typs ein. Einheiten der ukrainischen Luftverteidigung konnten einen großen Teil der Luftziele abschießen, jedoch wurden in einigen Regionen Treffer registriert.
Widersprüchliche Daten
Während sich offizielle Berichte der Stadtverwaltung und der Rettungsdienste auf die Löscharbeiten an Kfz-Werkstätten und Nichtwohngebäuden konzentrierten, meldeten lokale Telegram-Kanäle und Monitoring-Publikationen herabstürzende Trümmerteile sowie mögliche Schäden am Wohnungsbestand und an Bürokomplexen in anderen Stadtteilen. Einige Quellen behaupteten, es gäbe neben dem bestätigten Todesfall auch verletzte Zivilisten, jedoch prüfen und verifizieren die Rettungsdienste die eingehenden Daten weiterhin vor Ort.