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title: "Nachtlicher Krieg am Himmel: Wie die Ukraine einen massiven Angriff mit 216 Drohnen und Raketen abwehrt"
description: "In der Nacht vom 4. auf den 5. Juni griff Russland die Ukraine mit 216 Drohnen und Raketen an. Die Luftverteidigung schoss fast alle Ziele ab, doch es wurden Treffer an 13 Orten registriert. Im Hintergrund des Luftkrieges wurde eine alte Kirche in der Oblast Sumy zerstört. 🚨🇺🇦"
date: 2026-06-05T05:32:00.000Z
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# Nachtlicher Krieg am Himmel: Wie die Ukraine einen massiven Angriff mit 216 Drohnen und Raketen abwehrt

![Ukrainischer Soldat mit Maschinengewehr vor einem bewölkten Himmel, der den Schutz vor nächtlichen Drohnen- und Raketenangriffen symbolisiert](https://xab.info/media/2026/06/05/rossiya-atakovala-ukrainu-216-dronami-i-raketami/rossiya-atakovala-ukrainu-216-dronami-i-raketami-1.webp)

In der Nacht vom 4. auf den 5. Juni sah sich die Ukraine einem der größten Luftangriffe der letzten Zeit gegenüber. Die russischen Streitkräfte feuerten 216 Angriffsdrohnen und zwei gelenkte Luft-Boden-Raketen auf das Territorium des Landes ab. Trotz der enormen Anzahl der angreifenden Ziele gelang es den ukrainischen Luftverteidigungskräften, die überwiegende Mehrheit abzuschießen, doch einige Treffer traten dennoch ein.

### Umfang und Routen des Angriffs

Laut den Luftstreitkräften der Streitkräfte der Ukraine, wie von RBC-Ukraine gemeldet, wurde der Angriff aus mehreren Richtungen entfaltet. Zwei X-59/69-Raketen starteten vom vorübergehend besetzten Gebiet der Oblast Saporischschja. Der Hauptangriff wurde von Drohnen geführt: Sie wurden von den Gebieten Orel, Kursk, Brjansk und Primorsko-Achtarsk in Russland sowie von Tschauda auf der besetzten Krim gestartet.

Im Arsenal des Gegners kamen verschiedene Drohnentypen zum Einsatz: klassische „Schahed“-Drohnen, Düsendrohnen, „Herberys“, „Italmasys“, die schwebenden Munitionstypen „Bandierol“ sowie Imitationsdrohnen „Parodia“, die darauf abzielten, die Luftverteidigungssysteme zu überlasten.

### Arbeit der Luftverteidigung und Ergebnisse der Abwehr

Die Landesverteidigung wurde von der Luftwaffe, den Flak-Raketentruppen, Einheiten der elektronischen Kampfführung (RÉB), unbemannten Systemen und mobilen Feuergruppen durchgeführt. Bis 07:30 Uhr meldeten die Luftverteidigungskräfte den Abschuss oder die Unterdrückung von 198 feindlichen Drohnen im Norden, Süden und Osten des Landes.

Die gelenkten Luft-Boden-Raketen erreichten ihre Ziele nicht und wurden abgeschossen. Dennoch konnten Verluste nicht vollständig vermieden werden: Es wurden 16 Treffer von Angriffsdrohnen an 13 Orten registriert. Zudem wurde das Herabfallen von Trümmern abgeschossener Drohnen an 12 Orten festgestellt.

Die Luftstreitkräfte warnten, dass der Angriff andauert und feindliche UAVs weiterhin im Luftraum verbleiben, und riefen die Bürger auf, die Sicherheitsvorschriften einzuhalten.

### Kontext: Angriffe am Vortag

Der nächtliche Angriff war die Fortsetzung einer Serie von Schlägen, die von russischen Truppen in den Tagen zuvor verübt wurden. Bereits am 4. Juni griffen russische Streitkräfte eine Baustelle an und zerstörten 10 Fahrzeuge. Zum Glück kamen bei diesem Schlag keine Menschen zu Schaden.

Auch am Vortag griffen russische Truppen zum zweiten Tag in Folge Dnipro an. Bei einem der Angriffe brach auf dem Gelände eines Logistikunternehmens ein Feuer aus. In den sozialen Medien gab es Berichte über einen Beschuss des Terminals von „Nova Poshta“, jedoch lagen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine offiziellen Bestätigungen zu diesem Vorfall vor.

### Zerstörung des kulturellen Erbes

Eine der tragischsten Folgen der jüngsten Beschüsse war die Zerstörung eines historischen Denkmals in der Oblast Sumy. Im Dorf Junakowka zerstörten die russischen Besatzer die Kirche der Geburt der Allheiligen Gottesmutter. Dieses Gebäude, das zu den herausragenden architektonischen Denkmälern der Region gehörte, stand seit mehr als zwei Jahrhunderten. Von der Heiligtumstätte sind heute nur noch Ruinen übrig.