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title: "Arktis ohne Schutzschild: Russland muss Luftabwehr vom Norden verlegen, um Moskau und Raffinerien zu schützen"
description: "Russland ist gezwungen, Luftabwehrsysteme aus der Arktis abzuziehen, aufgrund von Angriffen ukrainischer Drohnen. 🚀 Satellitenbilder bestätigen: 60 % der S-300- und S-400-Komplexe wurden verlegt, um Moskau und Raffinerien zu schützen. Die SBU führt weiterhin Angriffe auf die Logistik und den Hinterland des Gegners durch, einschließlich Objekten in Baschkortostan und der Krim. 🇺🇦🛡️"
date: 2026-07-15T19:40:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/russland-verlegt-luftabwehr-vom-norden-fuer-den-schutz-von-moskau-und-raffinerien
tags: [russia, ukraine, s-400, s-300, sbu]
publisher: "XAB.info"
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# Arktis ohne Schutzschild: Russland muss Luftabwehr vom Norden verlegen, um Moskau und Raffinerien zu schützen

![Flugabwehrraketensystem S-300 auf einem Kettenfahrzeug in Bewegung durch Schnee, das die Verlegung der Luftabwehr vom Norden illustriert](https://xab.info/media/2026/07/15/rossiya-perebroshla-pvo-iz-arktiki-dlya-zashchity-moskvy-i-npz/rossiya-perebroshla-pvo-iz-arktiki-dlya-zashchity-moskvy-i-npz-1.webp)

Das strategische Kräfteverhältnis in der Konfliktzone erfährt fundamentale Veränderungen. Aktuelle Informationen und Satellitenbilder belegen, dass Russland gezwungen ist, sein Luftabwehrsystem zu überdenken und dabei den Schutz der arktischen Grenzen außer Acht zu lassen. Auslöser für diese großangelegte Umgruppierung sind regelmäßige und erfolgreiche Angriffe ukrainischer Drohnen im tiefen Hinterland des Gegners.

### Evakuierung von Luftabwehrsystemen aus der Arktis

Wichtige militärische Einrichtungen Russlands in der Arktis, die zuvor intensiv bewacht wurden, haben einen erheblichen Teil ihres Schutzes verloren. Der Kreml hat beschlossen, Abteilungen von mehreren strategischen Punkten zu verlegen, um Lücken in der Verteidigung von Regionen zu schließen, die für die Wirtschaft und das politische Zentrum lebenswichtiger sind.

Laut Schätzungen der Analysten wurden etwa 60 % der russischen S-300- und S-400-Systeme von ihren ständigen Positionen verlegt, an denen sie bis zum Beginn der Invasion im Jahr 2022 stationiert waren. Dies zeigt, dass die Langstreichangriffe ukrainischer Drohnen das russische Kommando vor eine schwere Dilemma stellen: Militärbasen im Norden zu schützen oder Raffinerien und Moskau.

### Umschichtung der Ressourcen: von Sewerodwinsk bis Krim

Die größten Veränderungen wurden in mehreren strategischen Zonen registriert. Ein Teil der arktischen Luftabwehreinheiten wurde direkt in die Kampfzone verlegt. Insbesondere wurde eine Anlage aus Sewerodwinsk in die besetzte Krim verlegt. Dort wurde später der Kommandeur dieser Anlage, Oberstleutnant Wladimir Spiridonow, getötet.

Die freigewordenen Systeme werden von den russischen Streitkräften in der Nähe von Objekten aufgestellt, die regelmäßig von ukrainischen Drohnen angegriffen werden. Beispielsweise wurde eine neue Batterie in der Nähe der Saratower Raffinerie aufgestellt, die wiederholt unter Beschuss geriet. Darüber hinaus tauchen S-400-Systeme immer häufiger direkt in den Stadtparks von Moskau auf. Die russischen Behörden sind bereit, die Sicherheit abgelegener Regionen zu riskieren, um ihre politischen und industriellen Zentren zu schützen.

### Erfolge der SBU und Angriffe auf die Logistik

Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) setzt die systematische Schwächung strategischer Objekte auf dem Territorium Russlands und in der besetzten Krim fort, um die Logistik und das militärische Potenzial des Feindes zu schwächen. Die Spezialeinheit hat die Ergebnisse der nächsten Phase großangelegter Angriffe zusammengefasst und die Ergebnisse einer 40-tägigen Operation zur Zerstörung von Raffinerien, Tanklagern und Flugplätzen Russlands veröffentlicht.

Ukrainische Drohnen führen erfolgreiche Angriffe im tiefen Hinterland des Gegners durch. Kürzlich wurden Objekte in Baschkortostan getroffen: Die SBU griff das Ölpumpwerk „Tschekassy“ an – eine der wichtigsten Einrichtungen des Unternehmens „Transneft – Ural“.

Auch die militärischen Kräfte der Besatzer auf der Halbinsel stehen unter ständiger Feuerüberwachung. Zuvor griffen Kämpfer der Spezialeinheit „Alfa“ der SBU den Flugplatz „Dschankoi“, den Hafen auf der Krim und eine Reihe anderer wichtiger logistischer Knotenpunkte der Besatzer an. Diese Aktionen zwingen Moskau dazu, die Stationierung seiner Waffen ständig zu ändern und ganze Regionen schutzlos zu lassen.