Truppen der Russischen Föderation verübten einen weiteren zynischen Luftangriff auf Wohnviertel in Charkiw und trafen gleichzeitig zwei dicht besiedelte Bezirke der Stadt. Nach Angaben der örtlichen Behörden verursachte die feindliche Bombardierung erhebliche Schäden an der Wohninfrastruktur, was zu Todesopfern und Verletzten, darunter minderjährigen Kindern, führte.

Zeitlicher Ablauf der Angriffe und Zerstörungen

Am Nachmittag des 2. Oktober 2026 setzte die feindliche Luftfahrt lenkbare Gleitbomben (KABs) ein, die die Bezirke Slobidskyj und Nemyshljanskyj trafen. Nach Angaben von Oleh Synjehubow, dem Leiter der militärischen Administration der Oblast Charkiw, ertönten die ersten Explosionen am Nachmittag, woraufhin alle spezialisierten Rettungsdienste sofort zum Einsatzort geschickt wurden.

Der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow, präzisierte, dass die Angriffe den privaten Sektor direkt trafen. Infolge eines Volltreffers wurde ein Wohnhaus vollständig zerstört. Nach vorläufigen operativen Daten könnten sich Menschen unter den Trümmern befinden, weshalb eine komplexe Such- und Rettungsaktion eingeleitet wurde.

Folgen des Angriffs und Opferzahlen

In den ersten Stunden nach der Tragödie stieg die Zahl der Verletzten auf neun Personen an. Leider gab es auch ein Todesopfer — im Bezirk Nemyshljanskyj bargen Rettungskräfte die Leiche eines Einwohners. Unter den Verletzten befinden sich Kinder, die medizinisch versorgt werden.

Sicherheitslage in der Region

Es ist erwähnenswert, dass Charkiw ein ständiges Ziel feindlicher Angriffe bleibt. Kurz vor diesem Vorfall war die Stadt Ziel von Drohnenangriffen und nächtlichen KAB-Schlägen auf die Bezirke Kiewskyj und Saltiwskyj geworden, bei denen über zwanzig Menschen verletzt wurden. Den Bürgern wird dringend geraten, bei Luftalarm Schutzräume aufzusuchen.