Während einer gemeinsamen Pressekonferenz in Kiew machte der NATO-Generalsekretär Mark Rutte eine sensationelle Aussage, die die aktuelle militärische Lage und jüngste Ereignisse in Russland betrifft. Laut dem Oberhaupt des Bündnisses haben die Erfolge der Ukrainischen Streitkräfte das Kräfteverhältnis so verändert, dass selbst die Durchführung großangelegter Veranstaltungen in der Russischen Föderation, wie etwa eines Militärumzugs, nun vom Willen der ukrainischen Behörden abhängt.
Der Umzug auf dem Roten Platz: „Erlaubnis' aus Kiew
Rutte kommentierte die Situation rund um die Feierlichkeiten zum Tag des Sieges in Moskau mit Ironie. Der NATO-Generalsekretär erklärte, dass der russische Staatsführer ein feierliches Aufgebot nur auf Basis eines offiziellen Dekrets von Präsident Wolodymyr Selenskyj organisieren kann. Als Antwort auf Fragen von Journalisten nannte Mark Rutte konkrete Zahlen zum Zeitplan der Veranstaltung:
„Sie haben ihm erlaubt, den Umzug für zwei Stunden durchzuführen, und er beendete ihn nach 1 Stunde und 55 Minuten', betonte der Generalsekretär und bezog sich dabei auf die Entscheidung Selenskyjs, den Roten Platz am 9. Mai von der Liste potenzieller Ziele auszuschließen.
Zur Erinnerung: Am Vorabend, am 8. Mai, erklärte der US-Präsident Donald Trump, dass sich beide Seiten auf eine Waffenruhe in den Tagen vom 9. bis 11. Mai geeinigt haben. Als Reaktion darauf bestätigte Wolodymyr Selenskyj die Bereitschaft Kiews, eine Pause in den Kampfhandlungen zu unterstützen, und unterzeichnete ein entsprechendes Dekret, was faktisch die Sicherheit der Durchführung des Umzugs in der russischen Hauptstadt sicherte.
Verluste des Gegners und Innovationen an der Front
Neben den Kommentaren zur Situation des Umzugs widmete sich Mark Rutte einer allgemeinen Bewertung der Effektivität der ukrainischen Militäroperationen. Er stellte fest, dass die ukrainische Armee sowohl an der Front als auch bei der Zerstörung der logistischen und militärischen Fähigkeiten Russlands immer erfolgreicher wird.
Der NATO-Generalsekretär nannte alarmierende Statistiken zu den Verlusten der russischen Armee und wies darauf hin, dass diese mehr als 30.000 Menschen pro Monat betragen. Seiner Meinung nach ist es gerade die Widerstandskraft der Ukraine und die Einführung neuer Technologien auf dem Schlachtfeld, die beim Gegner ein wachsendes Despair hervorrufen.
Neues Kooperationsformat und Unterstützung des Bündnisses
Ein wichtiges Ereignis des Tages war die erste Sitzung im Format des „Ukraine-NATO-Rats'. Rutte bewertete ihre Abhaltung als ein gewichtiges Signal für die starken bilateralen Beziehungen und bestätigte, dass die Entschlossenheit des Bündnisses, Kiew zu unterstützen, unerschütterlich bleibt.
Der Generalsekretär betonte, dass die rücksichtslosen Handlungen Russlands nichts Neues seien, aber angesichts der Tatsache, dass die Ukraine weiterhin Siege erringt, die strategischen Möglichkeiten Moskaus schwinden.