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title: "Blindzone: Wie Saboteure von „ATEŞ“ die Luftabwehr von Noworossijsk vor dem Angriff auf die riesige Ölbase erblindeten"
description: "Die Partisanen von „ATEŞ“ erblindeten die Luftabwehr von Noworossijsk, indem sie Kommunikation und Stromversorgung vor dem Angriff der ZSU auf das größte Öllager des Kaukasus lahmlegten. Sabotageakte im Hinterland waren der Schlüssel zum Erfolg des Angriffs – die Radare verloren ihre Funktionsfähigkeit, und die Drohnen blieben unbemerkt. 🚀💥"
date: 2026-05-26T20:33:31.000Z
lang: de
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publisher: "XAB.info"
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# Blindzone: Wie Saboteure von „ATEŞ“ die Luftabwehr von Noworossijsk vor dem Angriff auf die riesige Ölbase erblindeten

![Ein Soldat im Tarnanzug geht an Flugabwehrraketensystemen vorbei vor einem Hintergrund aus Gras – eine Illustration der Luftabwehrarbeit in Noworossijsk vor der Sabotage](https://xab.info/media/2026/05/27/diversii-atesh-oslavili-pvo-novorossiyska-pered-udaro-po-naftobaze/pvo-novorossiysk-diversii-atesh.webp)

In modernen Kriegen gewinnt derjenige, der die Information beherrscht und den Gegner des Sehvermögens berauben kann. Genau nach diesem Szenario entwickelten sich die Ereignisse in der Umgebung von Noworossijsk vor dem massiven Schlag der Ukrainischen Streitkräfte gegen ein strategisches Objekt. Die Partisanenbewegung „ATEŞ“ zeigte, wie punktuelle Sabotageakte im Hinterland zum entscheidenden Faktor für den Erfolg eines großangelegten Angriffs werden können.

### Stille Arbeit vor dem lauten Knall

Nur wenige Stunden bevor die Radare und Drohnen der Verteidigungskräfte begannen, nach Schwachstellen zu suchen, waren die Agenten des Untergrunds bereits am Werk. Ihr Ziel waren kritische Knotenpunkte der Kommunikation und Stromversorgung in den Vororten von Noworossijsk. Dies war kein zufälliger Chaos, sondern ein chirurgisch präziser Schlag gegen das Nervensystem der russischen Luftabwehr.

Saboteure brachten mehrere Mobilfunk- und Militärfunkmasten außer Gefecht, die die Koordination zwischen den Luftabwehr-Einheiten ermöglichten. Ohne diese Kommunikationskanäle waren die Flak-Berechnungen isoliert. Aber das Wichtigste war die Abschaltung der Stromversorgung. Die Beschädigung eines Transformators entzog den leistungsstarken stationären Radaranlagen (Radar) den Strom.

### Der Effekt der Erblindung

Das Ergebnis der Arbeit von „ATEŞ“ war sofort und vernichtend. Ohne stabile Stromversorgung verloren die Radare ihre Funktionsfähigkeit, und die Aufklärung mit Drohnen in der Nähe der Stadt wurde blind. Die russische Luftabwehr verlor die Fähigkeit, Ziele zu erkennen und zu verfolgen, die in niedrigen Höhen fliegen – genau dort, wo sich Angriffsdrohnen normalerweise verstecken.

In diesem Moment des „Fensters“ in der Verteidigung des Gegners griffen die ukrainischen Kräfte die Ölbase „Gruschevaja Balka“ an. Dies ist das größte Öllager im Kaukasus mit einer Kapazität von 1,2 Millionen Tonnen Erdölprodukten. Durch diesen Objekt läuft die Logistik für Treibstoff für alle Militärfahrzeuge, die Flotte und die Hinterlanddienste der RF im Süden. Der Angriff erfolgte genau dann, als das Schutzsystem am verwundbarsten war.

### Globale Sabotagestrategie

Die Ereignisse in Noworossijsk sind kein isolierter Fall. Sie sind Teil der systematischen Arbeit der Partisanenbewegung. Bereits am 17. Mai meldete „ATEŞ“ eine Sabotageaktion in der Region Moskau, bei der Kommunikationsknoten in den Gebieten Putilkowo, Kommunarka und Domodedowo beschädigt wurden. Dort befanden sich auch Module der elektronischen Kampfführung (EW), die für die Kontrolle von niedrig fliegenden Zielen verantwortlich waren.

Die Abfolge dieser Aktionen zeigt, dass Russland mit einer neuen Realität konfrontiert ist: Seine Hinterländer sind nicht mehr sicher. Die Agenten handeln punktgenau, aber ihr Einfluss auf das Gesamtbild des Kampfes ist enorm. Sie schaffen Bedingungen, unter denen selbst modernste Luftabwehrsysteme zu nutzlosem Schrott werden.

Interessanterweise versucht das russische Kommando als Reaktion auf diese Bedrohungen, neue Lösungen zu finden. Laut denselben Quellen von „ATEŞ“ wird am Pensaer Artillerieinstitut bereits die Möglichkeit erwogen, Kadetten zur Bewachung von Ölbasen vor Drohnenangriffen einzusetzen. Dies deutet darauf hin, dass das Problem so akut geworden ist, dass traditionelle Schutzmethoden nicht mehr funktionieren.