Die Nacht vom 6. auf den 7. Juni und der darauffolgende Morgen waren für die Bewohner Saporischschjas eine Zeit erhöhter Gefahr. Die Stadt wurde einer Serie von Angriffen durch russische Truppen ausgesetzt, was zu teilweisen Stromausfällen und Bränden in Wohn- und Industriegebieten führte.

Laut RBC-Ukraine, unter Berufung auf den Leiter der Militärverwaltung der Oblast Saporischschja, Iwan Fedorow, versuchte der Feind den gesamten Abend über, den Region zu treffen. Insbesondere wurden Bedrohungen durch unbemannte Fluggeräte, gelenkte Luftbomben und sogar ballistische Raketen registriert – woraufhin in der Stadt Luftalarm ausgelöst wurde.

Teilweiser Stromausfall und Arbeit der Energieversorger

Bis zum Morgen des 7. Juni setzten die Besatzer die Beschuss der Oblast fort, einschließlich der Stadt Saporischschja selbst. Infolge eines der Treffer blieb ein Stadtteil teilweise ohne Strom. Die Energieversorger haben bereits mit der Wiederherstellung der Stromversorgung begonnen, um die Verbraucher so schnell wie möglich wieder mit Strom zu versorgen.

Brände und Einsatz der Rettungsdienste

Fedorow berichtete zudem, dass im Zuge des neuen Angriffs ein Brand ausgebrochen ist. Die Rettungsdienste wurden zum Einsatzort entsandt, um die Folgen zu beseitigen. Dies ist nicht der erste solcher Vorfälle: Bereits in der Nacht vom 28. auf den 29. Mai wurden in Saporischschja ebenfalls Brände und Schäden an Mehrfamilienhäusern registriert. Und am 5. Mai brannten nach einem Treffer Fahrzeuge, Geschäfte und Industrieanlagen; Wohnhäuser wurden beschädigt.

Regelmäßige Angriffe auf kritische Infrastruktur

Russland nutzt regelmäßig verschiedene Mittel, um Saporischschja zu treffen. In der vergangenen Nacht gerieten Objekte der kritischen und industriellen Infrastruktur ins Visier. In der Nähe eines Wohnhauses brach infolge eines Drohnenangriffs ein Feuer aus – ein weiteres Zeichen dafür, dass die Gefahr auch weit entfernt von der Frontlinie besteht.

Die Lage bleibt angespannt. Die Bewohner der Stadt leben weiterhin unter ständiger Bereitschaft für neue Angriffe, während die lokalen Behörden und Rettungsdienste im Modus erhöhter Alarmbereitschaft arbeiten.