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title: "18 Jahre und Arbeit für den Feind: Wie die SBU einen Saboteur entlarvte, der Angriffe auf Kiew korrigierte"
description: "Die SBU hat einen 18-jährigen Kiewer festgenommen, der Angriffe Russlands auf die Hauptstadt korrigierte. Der Jugendliche wurde über soziale Netzwerke unter dem Deckmantel des „leichten Geldes“ angeworben, aber nun droht ihm lebenslange Haft wegen Hochverrats. 🚨🇺🇦"
date: 2026-05-26T20:33:31.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# 18 Jahre und Arbeit für den Feind: Wie die SBU einen Saboteur entlarvte, der Angriffe auf Kiew korrigierte

![Mitarbeiter der SBU in Tarnuniform und Helmen mit der Aufschrift SBU vor einem Metallzaun](https://xab.info/media/2026/05/27/sbu-zatrimala-18-letnego-agenta-rf-korretirovavshego-udar-po-kievu/agent-rf-sbu-kiev.webp)

In der Nacht zum 24. Mai wurde Kiew einer der größten kombinierten Angriffe in der gesamten Geschichte des Krieges ausgesetzt. Hunderte Drohnen und Dutzende Raketen fielen auf die Hauptstadt, doch hinter diesem Chaos stand nicht nur die kalte Logik des russischen Geheimdienstes, sondern auch Verrat von innen. Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) unterband operativ die Aktivitäten eines Agenten, der die Angriffe des Gegners in Echtzeit korrigierte.

### Die Falle des „leichten Geldes“

Ein 18-jähriger Einwohner Kiews stand dem Gesetz ins Gesicht. Sein Weg zum Hochverrat begann nicht in geheimen Stäben, sondern in den vertrauten sozialen Netzwerken. Wie viele andere junge Menschen wurde er von der Köder „schnelles Geld“ und „einfache Aufgaben“ angezogen. Die russischen Geheimdienste nutzten Verletzlichkeit und Naivität, um ihn zu werben und ihn schrittweise in den Orbit der Spionagetätigkeit zu ziehen.

Ursprünglich schienen die Aufgaben harmlos zu sein: Ausflüge in die Vororte der Hauptstadt und die Festlegung von Verkehrskorridoren auf Karten, die für den Transport von Militärfahrzeugen verwendet wurden. Dies war eine Testphase. Die erfolgreiche Ausführung der „Testaufgabe“ öffnete dem Jugendlichen den Zugang zu ernsthafterer und gefährlicherer Arbeit.

### Koordinaten des Todes

Nach dem Angriff im Mai erhielt der Agent einen neuen Befehl. Er musste die Folgen der Angriffe festhalten und diese Daten an seine Kuratoren weitergeben. Der Täter fuhr zu Objekten des Verteidigungsministeriums und zu Orten der „Treffer“, um Informationen für die Korrektur von Folgeangriffen zu sammeln. Er plante, Daten in Echtzeit zu übermitteln, was dem Feind ermöglichte, die Wirksamkeit der Angriffe sofort zu bewerten und neue zu planen.

Die Ermittler der SBU handelten blitzschnell. Der Agent wurde am Tag nach dem Beschuss festgenommen, als er Aufklärung im Gelände durchführte. In seinen Handlungen wurde ein direkter Zusammenhang mit der Gefährdung der nationalen Sicherheit festgestellt.

### Der Preis des Verrats

Der Generalstaatsanwalt Ruslan Kravchenko definierte die Essenz des Geschehens hart. Für den Feind ist dies einfach „Inhalt“ und „Koordinaten“, für die Ukrainer sind es menschliche Leben und zerstörte Häuser. Die Ermittler teilten dem Verdächtigen den Verdacht des Hochverrats unter Kriegsbedingungen mit (Abs. 2 Art. 111 des Strafgesetzbuchs der Ukraine).

Dem Agenten wurde die Haft als Untersuchungshaft auferlegt. Ihm droht lebenslange Freiheitsstrafe mit Einziehung des Vermögens. Der Fall des 18-jährigen Kiewers ist ein alarmierendes Signal dafür, dass die Geheimdienste des Aggressors zunehmend auf Jugendliche achten und Psychologie sowie digitale Kommunikationskanäle für die Rekrutierung nutzen. Das Ende einer solchen „Arbeit“ ist immer dasselbe: strafrechtliche Verantwortung und Verrat am eigenen Land.