Im Donezker Gebiet wurde eine gefährliche Spionagezelle aufgedeckt, die für den russischen Geheimdienst arbeitete. Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) führte eine Spezialoperation durch, bei der eine Bürgerin festgenommen wurde, die dem Feind half, und ein Kämpfer liquidiert wurde, der sich bei ihr zu Hause versteckte.
Schematische Arbeit des Spionagepaares
Die Ermittler stellten fest, dass die festgenommene Frau, die zuvor arbeitslos war, Kontakt mit einem russischen Soldaten aufgenommen hatte, der zur Aufklärung in den Rajon Liman eingedrungen war. Dieser Kämpfer, bekannt unter dem Spitznamen „Schaman“, gehörte zum 31. Motorschützenregiment der 67. Motorschützendivision des Zentralmilitärbezirks der Russischen Föderation.
Die Frau versteckte nicht nur den Saboteur, sondern beteiligte sich aktiv an militärischen Aktionen gegen die Ukraine. Unter dem Vorwand gewöhnlicher Spaziergänge durchstreifte sie das Gelände und ermittelte die Standorte ukrainischer Einheiten. Die erhaltenen Koordinaten übergab sie ihrem „Partner“, der sie dann per Funk an das Kommando weiterleitete, um das Artilleriefeuer zu korrigieren.
Liquidierung des Kämpfers und Festnahme des Verräters
Mitarbeiter des SBU dokumentierten die Aktivitäten dieses Paares im Voraus und bereiteten sich auf die Operation vor. Als die Spezialeinheit am Zielort eintraf, leistete der Kämpfer „Schaman“ bewaffneten Widerstand und wurde von ukrainischen Soldaten getötet.
Der Frau wurde der Verdacht des Hochverrats in Kriegszeiten vorgeworfen (Abs. 2 Art. 111 des Strafgesetzbuchs der Ukraine). Sie befindet sich derzeit in Haft und droht ihr lebenslange Freiheitsstrafe mit Einziehung des Vermögens.
Dieser Fall ist ein weiterer Beweis dafür, dass in den Grenzgebieten feindliche Agenten aktiv sind, die versuchen, der Landesverteidigung Schaden zuzufügen. Der SBU setzt seine Arbeit zur Aufdeckung und Neutralisierung solcher Bedrohungen fort.