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title: "Tragödie in Mila: Leiter einer SBU-Einheit wurde des Verdachts wegen Lagerung von Munition in einem Gemüselager beschuldigt"
description: "Dem Leiter einer SBU-Einheit wurde der Verdacht der unsachgemäßen Lagerung von Munition im Dorf Mila mitgeteilt, wo nach einem Drohnenangriff Russlands und einer Detonation 35 Menschen ums Leben kamen. Der Mann wurde in Untersuchungshaft genommen."
date: 2026-09-10T07:34:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/sbu-leiter-verdacht-munitionslager-mila
tags: [ukraine, sbu, military, investigation, kyiv-region, drone-attack]
publisher: "XAB.info"
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# Tragödie in Mila: Leiter einer SBU-Einheit wurde des Verdachts wegen Lagerung von Munition in einem Gemüselager beschuldigt

![Folgen des Feuers am Gemüselager in Myla: ausgebranntes Fahrzeug und zerstörte Konstruktionen am Ort des Munitionslager-Vorfalls](https://xab.info/media/2026/09/10/sotrudnik-sbu-podozrenie-hranenie-boepripasov-mila/sotrudnik-sbu-podozrenie-hranenie-boepripasov-mila-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Dem Leiter einer SBU-Einheit wurde der Verdacht der Untätigkeit eines Beamten der Militärbehörde unter Kriegsbedingungen (bis zu 10 Jahre Haft) mitgeteilt, und er wurde in Untersuchungshaft genommen.
- Am 28. August 2026 löste ein Drohnenangriff Russlands auf ein Lager im Dorf Mila eine Munitionsdetonation aus: 35 Tote, 21 Verletzte, 1 Vermisster.
- Die Ermittlungen ergaben, dass die Munition in einem ehemaligen Gemüselager ohne Papiere und in weniger als 100 Metern Entfernung von Wohnhäusern gelagert wurde, ohne die Verteilungsnormen einzuhalten.

Das Pewscher Bezirksgericht in Kiew hat für den Leiter einer Einheit des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU), dem im Zusammenhang mit der Tragödie im Dorf Mila im Buchansker Rajon der Oblast Kiew der Verdacht mitgeteilt wurde, eine Untersuchungshaft angeordnet. Dies berichten RBC-Ukraine, Slovo i Dilo, 24 Kanal und UNIAN unter Berufung auf das Büro des Generalstaatsanwalts und das Staatliche Ermittlungsbüro. Dem Beschuldigten wird Untätigkeit eines Beamten der Militärbehörde unter Kriegsbedingungen vorgeworfen – ein Delikt, das eine Freiheitsstrafe von bis zu 10 Jahren vorsieht. Das Gericht bot ihm die Alternative der Kaution an.

### Chronologie des Angriffs und Ausmaß der Tragödie

Laut Ermittlungen griffen russische Streitkräfte am 28. August 2026 um etwa 20:10 Uhr mit unbemannten Fluggeräten Lagerräume eines Unternehmens im Dorf Mila an. Ein Teil dieser Räume wurde von einer SBU-Einheit zur Lagerung von Waffen und Munition genutzt. Nach dem Einschlag der Drohnen begann eine Kettenreaktion von Munitionsexplosionen, und Feuer und Explosionen griffen auf benachbarte Objekte über. Dabei kamen 35 Menschen ums Leben, eine weitere Person gilt als vermisst, 21 Menschen wurden verletzt – darunter zwei Kinder, Polizisten und Rettungskräfte. Am stärksten getroffen wurde das in der Nähe gelegene Seniorenheim.

### Anklage: vom Gemüselager bis zu 10 Jahren Haft

Die Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte als Leiter der Einheit für die Lagerung von Waffen und Munition verantwortlich war und deren Unterbringung in einem ehemaligen Gemüselager zuließ. Laut Akten verfügte das Lager ursprünglich nicht über die erforderliche Papiere und entsprach nicht den Sicherheitsanforderungen für die Lagerung von explosiven Gegenständen. Zudem befand sich das Objekt in weniger als 100 Metern Entfernung von Wohngebäuden. Außerdem wurden, so die Ermittlungsversion, die Normen für die zulässige Menge und die Verteilung der Munition, die dem Risiko einer gleichzeitigen Detonation entgegenwirken sollen, nicht eingehalten.

### Was die Ermittlungen prüfen

Das Staatliche Ermittlungsbüro ermittelt weiterhin, welcher Personenkreis durch sein Handeln oder Unterlassen das Ausmaß der Folgen beeinflusst haben könnte. Insbesondere wird geprüft, ob die Sicherheit des Objekts ordnungsgemäß kontrolliert und ob Maßnahmen zur Stärkung seiner Luftverteidigung ergriffen wurden. Es wurden Sprengstoff- und Brandgutachten beauftragt, die den Detonationsmechanismus und die Ursachen der Feuersausbreitung klären sollen.

### Folgen für die Bewohner und die Gemeinde

Durch die Detonation wurden 14 Mehrfamilienhäuser und 191 private Wohnhäuser beschädigt, einzelne Gebäude wurden vollständig zerstört. Unter den Opfern befand sich Taras Didytsch, der Leiter der Gemeinde Dmytriwka. Die am Abend des 28. August geschehene Tragödie ist eine der schwersten nach der Zahl der zivilen Opfer in der Oblast Kiew der letzten Zeit, und die Eröffnung eines Strafverfahrens gegen einen SBU-Beamten markiert eine neue Phase der Ermittlungen, in der die zentrale Frage lautet, warum explosive Gegenstände unter geltenden Kriegsbedingungen in der Nähe von Wohnhäusern gelagert wurden.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Tragödie in Mila: SBU-Beamten Verdacht wegen Munitionslagerung mitgeteilt](https://www.rbc.ua/ukr/news/tragediya-mili-posadovtsyu-sbu-ogolosili-1789025541.html) - Подтверждает сообщение о подозрении, задержание, квалификацию по бездействию военной власти и обстоятельства атаки 28 августа.
- [Explosionen und Munitionsdetonation in Mila: SBU-Beamten Verdacht mitgeteilt](https://ru.slovoidilo.ua/2026/09/10/novost/obshhestvo/vzryvy-i-detonaciya-boepripasov-mile-chinovniku-sbu-soobshhili-podozrenii) - Совпадает по фактам задержания и деталей следствия (овощехранилище, 100 м от застройки).
- [Tragödie in Mila: SBU-Beamten Verdacht im Zusammenhang mit der Explosion von Munitionslagern mitgeteilt](https://24tv.ua/ru/vzryv-skladov-v-mile-dolzhnostnomu-licu-sbu-predjavleno-podozrenie_n3139355) - Подтверждает предъявление подозрения должностному лицу СБУ в связи со взрывом складов.
- [Angriff Russlands auf Mila – SBU-Mitarbeiter Verdacht wegen unsachgemäßer Munitionslagerung mitgeteilt](https://unn.ua/ru/news/udar-rf-po-mile-sotrudniku-sbu-obyavili-podozrenie-iz-za-nenadlezhashchego-khraneniya-boepripasov) - Совпадает по хронологии удара и основаниям подозрения.

## ❓ FAQ

### Q: Wem genau wurde im Zusammenhang mit der Tragödie in Mila der Verdacht mitgeteilt?
**A:** Der Verdacht wurde dem Leiter einer SBU-Einheit mitgeteilt, der für die Lagerung von Waffen und Munition verantwortlich war. Ihm wird Untätigkeit eines Beamten der Militärbehörde unter Kriegsbedingungen vorgeworfen.

### Q: Welche Strafe droht dem Beschuldigten?
**A:** Gemäß der entsprechenden Vorschrift droht ihm eine Freiheitsstrafe von bis zu 10 Jahren. Das Pewscher Bezirksgericht in Kiew ordnete Untersuchungshaft an, mit der Alternative der Kaution.

### Q: Was geschah am 28. August im Dorf Mila?
**A:** Um etwa 20:10 Uhr griffen russische Streitkräfte mit unbemannten Fluggeräten Lagerräume eines Unternehmens an, deren ein Teil vom SBU genutzt wurde. Es kam zu einer Munitionsdetonation und einem Brand: 35 Menschen kamen ums Leben, 21 wurden verletzt, eine Person gilt als vermisst.

### Q: Warum waren die Folgen laut Ermittlungen so schwerwiegend?
**A:** Die Ermittlungen ergaben, dass die Munition in einem ehemaligen Gemüselager ohne Papiere und in weniger als 100 Metern Entfernung von Wohngebäuden gelagert wurde, ohne die Anforderungen an die zulässige Menge und Verteilung der Munition einzuhalten. Es wurden Sprengstoff- und Brandgutachten beauftragt.