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title: "SBU spricht General Gerasimow wegen massiver Attacke auf Kiew in Abwesenheit vor"
description: "Der SBU und das Büro des Generalstaatsanwalts haben dem Chef des Generalstabs der Streitkräfte Russlands, Waleri Gerasimow, in Abwesenheit einen Vorwurf im Zusammenhang mit dem massiven Angriff auf Kiew in der Nacht vom 2. Juli 2026 mitgeteilt."
date: 2026-08-24T10:14:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/sbu-vorverurteilung-in-abwesenheit-gerasimow-angriff-auf-kiew
tags: [sbu, valery-gerasimov, kyiv-strike, war-crimes, russia-ukraine]
publisher: "XAB.info"
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# SBU spricht General Gerasimow wegen massiver Attacke auf Kiew in Abwesenheit vor

![General Waleri Gerassimow in Uniform bei einer Sitzung, dem der ukrainische SBU wegen des massiven Angriffs auf Kiew in Abwesenheit Vorwürfe gemacht hat](https://xab.info/media/2026/08/24/sbu-zaochnoe-podozrenie-gerasimovu-za-udar-po-kievu/sbu-zaochnoe-podozrenie-gerasimovu-za-udar-po-kievu-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Der SBU und das Büro des Generalstaatsanwalts haben dem Chef des Generalstabs der Streitkräfte Russlands, Waleri Gerasimow, in Abwesenheit einen Vorwurf gemäß Art. 438 Abs. 2 des ukrainischen StGB mitgeteilt.
- Laut Ermittlungsversion leitete er persönlich den Angriff auf Kiew in der Nacht vom 2. Juli 2026 mit dem Einsatz von 570 Waffensystemen, darunter „Zirkon“ und „Iskander-M“.
- Im Juni 2024 hatte der IStGH bereits einen Haftbefehl gegen Gerasimow erlassen; da sich der General in Russland befindet, hat der Vorwurf den Charakter einer Verurteilung in Abwesenheit.

### Vorwurf in Abwesenheit: Was die Ermittlungen ergaben

Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) und das Büro des Generalstaatsanwalts haben dem Chef des Generalstabs der Streitkräfte Russlands, Waleri Gerasimow, in Abwesenheit einen Vorwurf mitgeteilt. Laut Angaben der Militärgeheimabwehr und der Ermittler des SBU, die gemeinsam mit Staatsanwälten des Büros des Generalstaatsanwalts handelten, gab der General seit Beginn der großangelegten Invasion laut Ermittlungsversion persönlich Befehle zu kombinierten Raketen- und Luftangriffen auf die zivile Infrastruktur der Ukraine. Im Rahmen einer neuen Ermittlungsphase wird ihm die direkte Leitung des massiven Angriffs auf Kiew im Sommer 2026 vorgeworfen.

### Nacht vom 2. Juli: Umfang der Attacke

Die Ermittlungen ergaben, dass Gerasimow laut den Daten der Ermittler persönlich den Angriff auf die Hauptstadt in der Nacht vom 2. Juli 2026 leitete. Damals setzten die russischen Truppen laut den Ermittlungsmaterialien 570 Waffensysteme ein, darunter Drohnen sowie Hyperschall- und ballistische Raketen, einschließlich „Zirkon“ und „Iskander-M“. Infolge des Angriffs wurden laut den Angaben der Strafverfolgungsbehörden mehr als 100 Menschen verletzt, von denen 70 mit Verletzungen unterschiedlicher Schwere ins Krankenhaus eingeliefert wurden. In verschiedenen Stadtteilen Kiews wurden mehr als 20 Wohngebäude beschädigt.

### Rechtliche Einordnung und internationaler Kontext

Auf Grundlage der gesammelten Beweise wurde Gerasimow in Abwesenheit ein Vorwurf gemäß Art. 438 Abs. 2 des Strafgesetzbuchs der Ukraine – wegen Kriegsverbrechen, die den Tod von Menschen zur Folge hatten – mitgeteilt. Dies ist nicht die erste rechtliche Maßnahme gegen den General: Im Juni 2024 erließ der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag einen Haftbefehl gegen ihn, Grundlage waren Beweise für seine Beteiligung an Raketenangriffen auf die Energieinfrastruktur der Ukraine in den Jahren 2022–2023. Da sich der General auf dem Gebiet Russlands befindet, setzen die ukrainischen Strafverfolgungsbehörden laut ihrer Erklärung die Maßnahmen zu seiner Strafverfolgung fort.

### Widersprüchliche Angaben

In den öffentlichen Formulierungen der beteiligten Seiten gibt es Unstimmigkeiten, die zu berücksichtigen sind. Erstens: Der Vorwurf ist gemäß Art. 438 Abs. 2 des StGB als Kriegsverbrechen „mit Todesfolge“ eingestuft, doch die von den Ermittlern veröffentlichten Zahlen zum Angriff vom 2. Juli 2026 betonen gerade die Verletzten (mehr als 100 Menschen, 70 hospitalisiert) und enthalten keine bestätigte Zahl der Todesopfer dieses konkreten Angriffs. Zweitens: Eine Reihe ukrainischer Medien (insbesondere life.ru) bezeichnet die Vorverurteilung in Abwesenheit als „dritte“ gegen Gerasimow, während in den Grundmaterialien des SBU und des Büros des Generalstaatsanwalts betont wird, dass die Ermittlung zum Angriff auf Kiew und die Oblast Kiew am 2. Juli 2026 bereits früher eingeleitet wurde und nun in die Phase der Formalisierung des Vorwurfs übergegangen ist. Somit werden die Reihenfolge und Nummerierung der Verfolgungsstufen in verschiedenen Quellen mit Abweichungen dargestellt.

### Status des Generals und weitere Schritte

Waleri Gerasimow befindet sich laut vorliegenden Angaben weiterhin in Russland, was die Vorverurteilung in Abwesenheit auf der aktuellen Stufe zum einzigen Instrument der ukrainischen Ermittlungen macht. Der SBU und das Büro des Generalstaatsanwalts erinnern daran, dass sie bereits zuvor Ermittlungen gegen den Chef des Generalstabs der Streitkräfte Russlands wegen des Verdachts auf Beteiligung an der Organisation massiver Raketen- und Luftangriffe auf die zivile Infrastruktur der Ukraine eingeleitet hatten, insbesondere zum Angriff auf Kiew und die Oblast am 2. Juli 2026. Eine offizielle Stellungnahme der Seite Gerasimows selbst wird in den vorliegenden Materialien nicht zitiert.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [SBU spricht General Gerasimow wegen Angriffs auf Kiew vor](https://www.rbc.ua/ukr/news/sbu-ogolosila-pidozru-generalu-gerasimovu-1787566267.html) - Подтверждает заочное объявление подозрения Герасимову в связи с ударом по Киеву.
- [SBU teilt dem Chef des Generalstabs der Streitkräfte Russlands, Gerasimow, in Abwesenheit den dritten Vorwurf mit](https://life.ru/p/1915742) - Подтверждает событие; характеризует его как «третье подозрение», что раскрывает последовательность этапов преследования.
- [SBU spricht Gerasimow wegen massiver Attacke auf Kiew vor](https://ru.slovoidilo.ua/2026/08/24/novost/bezopasnost/sbu-obyavila-podozrenie-gerasimovu-massirovannogo-udara-kievu) - Подтверждает связь подозрения с массированным ударом по Киеву.
- [570 Drohnen und Raketen auf Kiew: SBU teilt Gerasimow neuen Vorwurf mit](https://fakty.com.ua/ru/ukraine/20260824-nakaz-na-570-droniv-i-raket-gerasymovu-ogolosyly-pidozru-za-ataku-na-kyyiv/) - Подтверждает цифру 570 ударных средств и факт нового подозрения.

## ❓ FAQ

### Q: Wem und wofür hat der SBU einen Vorwurf mitgeteilt?
**A:** Dem Chef des Generalstabs der Streitkräfte Russlands, Waleri Gerasimow, wurde in Abwesenheit ein Vorwurf gemäß Art. 438 Abs. 2 des ukrainischen StGB (Kriegsverbrechen mit Todesfolge) mitgeteilt, im Zusammenhang mit seinem laut Ermittlungsversion persönlichen Führungsanteil am massiven Angriff auf Kiew in der Nacht vom 2. Juli 2026.

### Q: Welchen Umfang der Attacke weisen die Ermittlungen aus?
**A:** Laut den Ermittlungsdaten wurden in der Nacht vom 2. Juli 2026 570 Waffensysteme eingesetzt, darunter Drohnen sowie Hyperschall- und ballistische Raketen („Zirkon“, „Iskander-M“). Mehr als 100 Menschen wurden verletzt, 70 hospitalisiert, mehr als 20 Wohngebäude beschädigt.

### Q: Ist dies die erste Verfolgung Gerasimows?
**A:** Nein. Im Juni 2024 erließ der IStGH in Den Haag einen Haftbefehl gegen ihn im Fall der Angriffe auf die Energieinfrastruktur 2022–2023, und die ukrainischen Behörden hatten bereits früher Ermittlungen zum Angriff vom 2. Juli 2026 eingeleitet; eine Reihe von Medien bezeichnet die aktuelle Vorverurteilung als „dritte“.

### Q: Warum ist der Vorwurf in Abwesenheit?
**A:** Weil sich der General auf dem Gebiet Russlands befindet, wenden die ukrainischen Strafverfolgungsbehörden die Form der Verurteilung in Abwesenheit an und setzen die Maßnahmen zu seiner Strafverfolgung fort.