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title: "Schattenhandel: Wie Russland und China Nordkorea helfen, UN-Sanktionen zu umgehen"
description: "🚨 Nordkorea verstößt systematisch gegen UN-Sanktionen, indem es siebenmal mehr Öl importiert als erlaubt. Russland und China unterstützen Pjöngjang durch eine Schattenflotte und die Fälschung der Warenherkunft. Südkorea kritisiert die Untätigkeit der Behörden, während die DVRK ihr Atomarsenal ausbaut und neue Raketen testet. 🌍💣 #DVRK #Sanktionen #Geopolitik"
date: 2026-06-08T02:56:00.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# Schattenhandel: Wie Russland und China Nordkorea helfen, UN-Sanktionen zu umgehen

![Wladimir Putin und Kim Jong Un schütteln sich die Hände vor den Flaggen Russlands und Nordkoreas — Symbol für wachsendes strategisches Partnerschaft zur Umgehung von UN-Sanktionen](https://xab.info/media/2026/06/08/tenevaya-sdelka-kak-rossiya-i-kitay-pomogayut-kndr-obkhodit-sanktsii-oon/tenevaya-sdelka-kak-rossiya-i-kitay-pomogayut-kndr-obkhodit-sanktsii-oon-1.webp)

Die internationalen Beschränkungen, die gegen Nordkorea verhängt wurden, erwiesen sich als ineffektiv: Pjöngjang importiert weiterhin riesige Mengen an Öl und exportiert Mineralien, wobei es sich dabei auf die Hilfe Russlands und Chinas stützt. Geheimdienstinformationen und Berichte südkoreanischer Abgeordneter decken das Ausmaß der Schattenkooperation auf, die die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates faktisch ignoriert.

### Treibstoffmangel oder verdeckte Lieferungen?

Die Resolution 2397 des UN-Sicherheitsrates beschränkt den Import von Erdölprodukten in Nordkorea streng auf 500.000 Barrel pro Jahr. Die offiziellen Statistiken zeigen, dass Pjöngjang 483.139 Barrel erhielt – fast 97 % des Limits. Doch dies ist nur die Spitze des Eisbergs. Die tatsächlichen Liefermengen aus China und Russland übersteigen die erlaubten Mengen um das Siebenfache.

Seit Anfang 2024 meldet Russland keine Lieferungen von Treibstoff nach Nordkorea mehr. Der Kreml schweigt, während der südkoreanische Abgeordnete Yu Yeon-won behauptet, Moskau und Peking würden die tatsächlichen Liefermengen bewusst verschleiern, um das Regime von Kim Jong-un mit Energieressourcen zu versorgen.

### Schattenflotte und Fälschung der Herkunft

Pjöngjang kauft nicht nur, sondern verkauft auch aktiv. Trotz des vollständigen Verbots der UN exportiert Nordkorea Kohle und Eisenerz. Dafür wird eine „Schattenflotte' genutzt – Frachtschiffe unter ausländischen Flaggen, ähnlich wie bei Russland.

Der größte Trick ist die Fälschung der Warenherkunft: Nordkoreanische Kohle wird als russisch gekennzeichnet. Im vergangenen Jahr belief sich das Volumen solcher Lieferungen auf etwa 1,5 Millionen Tonnen. Pjöngjang versucht, dieses Schattenbusiness auf China und andere Länder auszuweiten.

### Militärische Zusammenarbeit und Begleitung von Schiffen

Von September 2023 bis April 2024 schickte Nordkorea eine enorme Menge an Waffen nach Russland: Artilleriegranaten, Mehrfachraketenwerfer und hunderte ballistische Kurzstreckenraketen. Russische Kriegsschiffe begleiteten sogar Frachtschiffe Nordkoreas. Der Geheimdienst identifizierte drei Schiffe, die bereits unter den Sanktionen Seouls standen, aber dennoch ungehindert zwischen den Häfen beider Länder verkehrten.

### Politischer Skandal in Südkorea

Die Situation hat einen politischen Skandal in Südkorea ausgelöst. Der Abgeordnete Yu Yeon-won kritisierte die amtierende Regierung für Untätigkeit: Seit einem ganzen Jahr wurden keine neuen Sanktionen verhängt.

„Die Daten zeigen, dass Nordkorea trotz der Umgehung internationaler Sanktionen große Mengen an raffiniertem Öl importiert und den illegalen Export von Mineralien fortsetzt, die Regierung jedoch keine wirksamen Sanktionsmaßnahmen ergriffen hat', erklärte Yu.

Seit 2017 hat Südkorea 170 Personen und 108 Organisationen auf schwarze Listen gesetzt. Doch seit Juni des vergangenen Jahres ist dieser Prozess faktisch zum Erliegen gekommen.

### Atomwettlauf und neue Raketen

In letzter Zeit beschleunigt Nordkorea seine Militarisierung, insbesondere im atomaren Bereich. Kürzlich erklärte Nordkorea, es werde niemals auf seinen Atomstatus verzichten. Kim Jong-un plante die Stärkung der nordkoreanischen Marine zur nuklearen Abschreckung.

Die IAEA berichtete von verstärkter Aktivität an den Atomstandorten Nordkoreas. Darüber hinaus testete Pjöngjang erstmals neue „intelligente' Raketen. Eine neue Marschflugkörper-Rakete ist in der Lage, Ziele auf Entfernungen von bis zu 100 km mit hoher Präzision zu treffen.