In der Nacht zum 4. Mai führten die unbemannten Systemkräfte der ukrainischen Streitkräfte einen präzisen Schlag gegen ein russisches Grenzpatrouillenboot der Klasse 'Svetlyak' durch. Der Angriff ereignete sich in der Ortschaft Jukino im vorübergehend besetzten Krim-Gebiet. Dies meldete der Kommandeur der unbemannten Systemkräfte der AFU, Robert 'Madyar' Browdy, in seinem Telegram-Kanal.
Ziel des Angriffs: Schiff des Projekts 10410
Das Ziel war das Grenzpatrouillenboot 'Svetlyak' des Projekts 10410. Dieses 49,5 Meter lange Schiff wurde für eine breite Palette von Aufgaben konzipiert: von der Kontrolle und dem Schutz von Häfen bis hin zur Schaffung einer taktischen Linie der Luft- und U-Boot-Abwehr.
Das Schiff ist mit einem erheblichen Arsenal ausgestattet, das Folgendes umfasst:
- 16 Sätze tragbarer Flugabwehrraketensysteme (MANPADS) 'Igla';
- Eine Artillerieanlage AK-176;
- Maschinengewehrstationen mit einem Kaliber von 14,5 mm;
- Sechsläufige Flugabwehrkanonen.
Die Besatzung des Schiffes besteht aus 28 Militärangehörigen. Das Schiff verfügt über eine Autonomie von bis zu 10 Tagen und ist in der Lage, eine Distanz von 2200 Seemeilen zu überwinden.
Teil einer Gesamtstrategie
Der Schlag gegen den 'Svetlyak' war die Fortsetzung einer Serie erfolgreicher Operationen der ukrainischen Seite, die darauf abzielten, die Kampffähigkeiten der russischen Marine zu verringern. Zuvor, am 3. Juni, trafen die ukrainischen Verteidigungskräfte Schiffe und Infrastruktur im Hafen von Kronstadt in der Region Leningrad. Insbesondere wurde der Korvette 'Boykiy' Schaden zugefügt, was die Fähigkeit Kiews demonstrierte, auch in beträchtlicher Entfernung von der Frontlinie Angriffe auf militärische Objekte des Gegners durchzuführen.
Auch in der Nacht zum 23. Mai griffen ukrainische Streitkräfte die Marinestützpunkt in Noworossijsk an. Infolge des Drohnenangriffs wurden zwei Schiffe der russischen Schwarzmeerflotte beschädigt – der Fregatte 'Admiral Essen' und dem Kettenschiff auf einem Luftkissen des Projekts 1239.
Bedeutung des Angriffs
Die Zerstörung des Grenzschiffs in der Krim stellt nicht nur einen direkten Schaden für das militärische Potenzial der Besatzer dar, sondern demonstriert auch die Effektivität unbemannter Systeme unter modernen Bedingungen. Solche Operationen zeigen, dass selbst große Seeobjekte, die sich im 'Hinterland' des Gegners befinden, vor hochpräzisen Angriffen verwundbar bleiben.