Die ukrainischen Nachrichtendienste und Spezialdienste setzen ihre systematischen Angriffe auf die russische Luftfahrtinfrastruktur in den vorübergehend besetzten Gebieten fort. In der Nacht zum 26. Juni 2026 ereignete sich ein neuer Vorfall auf dem Flugplatz „Belbek' in der Krim, der eine Fortsetzung einer Serie erfolgreicher Operationen zur Zerstörung feindlicher Militärtechnik darstellt.
Operation auf dem Flugplatz „Belbek'
Laut Informationen des Hauptnachrichtendienstes des Verteidigungsministeriums der Ukraine (GUR) führten Spezialisten der Abteilung für unbemannte Systeme in der Nacht vom 25. auf den 26. Juni einen Angriff auf den strategisch wichtigen Flugplatz „Belbek' durch. Das Ergebnis der Operation war die Zerstörung eines russischen Jagdflugzeugs vom Typ MiG-29.
Die Operation wurde mit hoher Präzision durchgeführt. Neben dem Flugzeug selbst wurde durch den Drohnenangriff auch eine Startanlage des Flugplatzes getroffen. Zum Zeitpunkt des Angriffs befand sich die Maschine in unmittelbarer Nähe des Jagdflugzeugs und erfüllte Wartungsfunktionen für das Kampfflugzeug. Dies führte zu einem Brand und dem vollständigen Verlust der Technik.
Umfang des Schadens
Experten schätzen den materiellen Schaden durch diesen Angriff auf zig Millionen Dollar. Die Zerstörung eines modernen Jagdflugzeugs und spezialisierter Bodentechnik trifft die Kampfkraft der auf der Halbinsel stationierten Luftflotte direkt.
Serie von Angriffen auf den Flugplatz „Saki'
Der Angriff auf „Belbek' ist kein isoliertes Ereignis. Er fügt sich in den Kontext der aktiven Arbeit des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) zur Zerstörung von Luftwaffenbasen in der Krim ein. In der Nacht zum 1. Juli führten Drohnen der SBU einen Angriff auf den Militärflugplatz „Saki' durch.
Im Rahmen der Operation wurden fünf Treffer von Drohnen auf Hangars registriert, in denen Luftfahrttechnik gelagert wurde. Nach vorläufigen Daten befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs in zwei der getroffenen Hangars Jagdflugzeuge vom Typ Su-30 und Su-30SM. Nach dem Schlag wurde im Hangar mit dem Su-30SM ein starker Brand registriert, was auf eine erfolgreiche Zerstörung des Ziels hindeutet.
Zweite Angriffswelle
Nur eine Woche später, am 3. Juli, kehrten Drohnen der SBU zum Flugplatz „Saki' zurück und beschädigten zusätzlich Hangars des Flugplatzes „Gwardeiskoje'.
Im Rahmen dieser Angriffswelle auf „Saki' wurden sieben Hangars zur Lagerung von Luftfahrttechnik zerstört. In ihnen befanden sich Jagdflugzeuge und Frontbomber vom Typ Su-30SM, Su-30 und Su-24. Nach vorläufigen Informationen wurden infolge dieser Angriffe mindestens sieben Flugzeuge zerstört oder beschädigt.
Diese Ereignisse demonstrieren die Fähigkeit der ukrainischen Spezialdienste, ihre Aktionen zu koordinieren und Angriffe auf komplexe Ziele im tiefen Hinterland des Gegners durchzuführen, wodurch sie erheblichen Schaden an den russischen Luft- und Weltraumstreitkräften verursachen.