In der Nacht zum 28. Juni führten die Verteidigungskräfte der Ukraine eine Serie präziser Angriffe gegen Objekte der militärischen Infrastruktur und Logistik des russischen Aggressors durch. Zu den Zielen gehörte eine strategisch wichtige Eisenbahnbrücke im vorübergehend besetzten Krim, die russische Truppen zur Versorgung ihrer Einheiten nutzten.

Angriff auf die Brücke im Rajon Puschino

Laut Berichten von RBK-Ukraine unter Berufung auf den Generalstab der ukrainischen Streitkräfte wurde die Eisenbahnfähre in der Nähe des Dorfes Tschok (nach Umbenennung Puschino) in der besetzten Autonomen Republik Krim getroffen. Dieses Objekt spielte eine Schlüsselrolle bei der Versorgung der russischen Truppen: Über sie erfolgte der schnelle Transport von Personal, Militärfahrzeugen und Munition auf den ukrainischen Festlandteil.

Die Ergebnisse der Treffer und das Ausmaß der Schäden an der Brücke werden noch überprüft. Der Angriff selbst bestätigt jedoch, dass die ukrainische Seite systematisch das militärisch-wirtschaftliche Potenzial des Gegners zerstört, um die bewaffnete Aggression Russlands zu stoppen.

Angriff auf Ölraffinerien in Russland

In derselben Nacht griffen ukrainische Drohnen erfolgreich zwei große Ölraffinerien auf russischem Territorium an – im Krasnodar-Krai und in der Region Jaroslawl. Die Anlagen befanden sich bis zu 700 km von der ukrainischen Grenze entfernt, was die hohe Präzision und Reichweite der ukrainischen Drohnen demonstriert.

Eines der Ziele war die Slawjansk-Ölraffinerie im Krasnodar-Krai, die die Besatzungstruppen in der Krim mit Treibstoff versorgte. Anwohner hörten eine Serie starker Explosionen, woraufhin auf dem Gelände der Raffinerie ein Großbrand ausbrach und Tanks mit Erdölprodukten in Flammen aufgingen. Die russischen Behörden bestätigten Schäden an einer Gasleitung und einer Hochspannungsleitung infolge des Angriffs.

Bestätigung des Erfolgs der Angriffe

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte offiziell den Erfolg der Angriffe auf die Ölraffinerien. Er betonte, dass solche Operationen darauf abzielen, die logistische und energetische Basis des Aggressors zu untergraben, was direkten Einfluss auf dessen Fähigkeit hat, den Krieg fortzusetzen.

Die Verteidigungskräfte der Ukraine demonstrieren weiterhin die Fähigkeit, Angriffe auf tief im Hinterland Russlands gelegene Objekte zu führen, einschließlich kritischer Infrastruktur. Diese Maßnahmen belegen den Übergang der ukrainischen Seite zu aktiveren und großangelegten Operationen, die darauf abzielen, das militärische Potenzial des Gegners zu schwächen.