In Dnipro ist ein schwerwiegender Vorfall geschehen, der den Betrieb eines der wichtigsten Logistiknetzwerke des Landes beeinträchtigt hat. Am Nachmittag des 31. Mai griffen russische Truppen das Gebäude der Filiale «Nova Poshta» Nr. 1 mit einem unbemannten Fluggerät an. Infolge des Angriffs brannte das Gebäude vollständig aus.

Folgen des Angriffs und Einsatz der Notdienste

Laut Angaben der Pressestelle des Unternehmens, die von RBC-Ukraine bestätigt wurden, wurde das Gebäude der Filiale durch das Feuer zerstört. Vor Ort arbeiten derzeit Mitarbeiter des Staatlichen Dienstes für Notfälle (GSChS) sowie die Polizei. Spezialisten ermitteln das Ausmaß des Schadens und arbeiten an der Beseitigung der Folgen.

Glücklicherweise konnte menschlichen Opfern vorgebeugt werden: Die Mitarbeiter der Filiale blieben unverletzt. Auch in der betroffenen Zone brannten geparkte Fahrzeuge aus. Vollständige Informationen über den Zustand der in der Filiale befindlichen Sendungen werden erst nach Abschluss der Löscharbeiten und der Schadensbewertung vorliegen.

Reaktion des Unternehmens und Logistikpläne

Die Geschäftsführung von «Nova Poshta» reagierte operativ auf den Vorfall und führte Reservearbeitspläne ein. Die Logistikrouten wurden bereits umgestellt, um die Auswirkungen des Vorfalls auf das gesamte Netzwerk zu minimieren. Das Unternehmen versicherte, dass keine Verzögerungen bei der Zustellung von Sendungen zu erwarten sind.

Ein wichtiger Aspekt war die Entscheidung zur Schadensersatzleistung. «Nova Poshta» bestätigte, dass es den Kunden den deklarierten Wert aller zerstörten Sendungen erstatten wird. Mitarbeiter des Kundenservice haben bereits begonnen, mit den Kunden Kontakt aufzunehmen, um die Details der Zahlungen zu klären.

Kontext der Angriffe auf die Infrastruktur

Der Vorfall in Dnipro war nicht der einzige Angriff auf die Infrastruktur des Unternehmens an diesem Tag. Bereits am 31. Mai wurde in Slawjansk in der Oblast Donezk die Filiale «Nova Poshta» Nr. 1 von einem feindlichen Drohnenangriff beschädigt. Dies zeugt von einem gezielten Druck auf die Logistikzentren des Landes durch die russischen Streitkräfte.