In der Nacht vom 2. Juli wurde die ukrainische Hauptstadt einem großangelegten Angriff der russischen Streitkräfte ausgesetzt. Im Rahmen einer mehrstufigen Offensive, bei der der Gegner Drohnen, ballistische und Marschflugkörper einsetzte, wurde eine für die Aufrechterhaltung des Lebens im Stadtgebiet kritisch wichtige Einrichtung getroffen.
Laut Informationen von Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko wurde ein Gebäude im Schewtschenko-Bezirk getroffen, in dem eine Rettungswache untergebracht war. Infolge des Vorfalls erlitten Mitarbeiter des Rettungsdienstes Verletzungen: sowohl Fahrer als auch medizinisches Personal.
Die Lage der Verletzten wird als äußerst ernst eingestuft. Einer der Sanitäter, der bei dem Angriff verletzt wurde, befindet sich in einem schweren Zustand. Die genaue Anzahl der Verletzten und das Ausmaß der Gebäudeschäden werden derzeit noch geklärt.
Dieser Angriff ist die Fortsetzung einer Serie von Schlägen gegen die ukrainische Hauptstadt. Zuvor hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj, gestützt auf Erkenntnisse der Nachrichtendienste, die Bevölkerung vor einer hohen Wahrscheinlichkeit eines massiven Angriffs in dieser Nacht gewarnt. Der Staatschef rief die Bürger auf, die Sicherheitsvorschriften strikt einzuhalten und sich während der Luftalarm-Sirene in Schutzräumen aufzuhalten.