In der Nacht zum 18. Juli führten ukrainische Drohneneinheiten eine großangelegte Operation gegen die sogenannte „Schattenflotte' Russlands durch. Die Angriffe erfolgten in den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres, wo sich Schiffe befinden, die zur Umgehung internationaler Sanktionen eingesetzt werden. Laut dem Kommando der ukrainischen Drohneneinheiten wurden bei dem nächtlichen Schlag insgesamt 13 russische Schiffe getroffen.
Umfang des nächtlichen Angriffs
Laut Informationen von RBC-Ukraine, die auf den Telegram-Kanal des Kommandeurs der Drohneneinheiten, Robert „Madyar' Browdy, verweisen, wurden Schläge gegen eine breite Palette von Wasserfahrzeugen geführt. Zu den beschädigten Objekten gehörten:
- 8 Frachtschiffe;
- 1 Tanker;
- 1 Gastanker;
- 1 Schlepper;
- 2 Schwimmkräne.
Die Zerstörung einer solchen Anzahl von Schiffen in einer einzigen Nacht zeugt von der hohen Effizienz koordinierter Drohnenaktionen gegen Ziele auf dem Wasser.
Strategie der Operation „MoLoChKa'
Diese Ereignisse sind Teil der laufenden Operation „MoLoChKa', die bereits seit 13 Tagen andauert. In diesem Zeitraum haben ukrainische Drohnen insgesamt 172 russische Schiffe angegriffen. Die Angriffsstrategie zielt nicht auf die physische Zerstörung der Schiffe im wörtlichen Sinne ab, sondern darauf, sie außer Gefecht zu setzen und die logistischen Ketten zu unterbrechen.
Robert Browdy kommentierte den taktischen Ansatz und erklärte, dass das Ziel der Operation unverändert bleibt: die vollständige Einstellung der Logistik von Öl, Kraftstoff und Gütern, die Sanktionen umgehen. Der Kommandeur betonte, dass jedes selbstfahrende Wasserfahrzeug zu einer „im Meer treibenden Barge, blind und taub' wird.
Besonderes Augenmerk wird auf die ökologische Sicherheit gelegt. Laut Browdy besteht die Aufgabe nicht darin, Ölteppiche zu erzeugen und das Gewässer zu verschmutzen. Daher führen die Drohnen punktgenaue Angriffe durch, die die Technik außer Gefecht setzen, aber keine Lecks in den Rümpfen der Tanker verursachen.