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title: "Schlag gegen die 'Schattenflotte': Der Tanker WEST Horizon im Schwarzen Meer außer Gefecht gesetzt"
description: "Die Streitkräfte der Ukraine griffen eine Ölraffinerie in Samara und einen Tanker der 'Schattenflotte' im Schwarzen Meer an. Das Schiff WEST Horizon verlor die Manövrierfähigkeit durch Beschädigung des Propellers, und in der Oblast Leningrad wurden 18 Munitionslager zerstört. 🚢💥"
date: 2026-06-10T09:44:00.000Z
lang: de
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publisher: "XAB.info"
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# Schlag gegen die 'Schattenflotte': Der Tanker WEST Horizon im Schwarzen Meer außer Gefecht gesetzt

![Tanker WEST Horizon, Teil der 'Schattenflotte', im Hafen vor der Außerbetriebnahme im Schwarzen Meer](https://xab.info/media/2026/06/10/udar-po-tenevomu-flotu-tanker-west-horizon-vyveden-iz-stroya/udar-po-tenevomu-flotu-tanker-west-horizon-vyveden-iz-stroya-1.webp)

In der Nacht vom 10. Juni führten die ukrainischen Verteidigungskräfte eine Serie von Angriffen auf strategische Ziele im Hinterland des Gegners durch. Zu den Zielen gehörten ein Werk für Navigationssysteme, ein Ölraffinerie in Samara und ein Schiff der russischen 'Schattenflotte' im Schwarzen Meer. Dies meldet RBC-Ukraine unter Berufung auf den Generalstab der Streitkräfte der Ukraine.

### Beschädigung eines Chemietankers

Eines der wichtigsten Ergebnisse der nächtlichen Operation war die Beschädigung des Tankers WEST Horizon. Laut Geheimdienstinformationen erlitt das Schiff einen direkten Treffer in der Propeller-Ruder-Einheit, wodurch es vollständig handlungsunfähig wurde. Der WEST Horizon ist ein großer Chemietanker mit einer Tragfähigkeit von mehr als 50.000 Tonnen.

Das Schiff unterliegt Sanktionen des Vereinigten Königreichs, der Ukraine und Australiens. Diese Maßnahmen wurden ergriffen, weil es am Export russischen Öls beteiligt war, um internationale Preisobergrenzen zu umgehen. Eigentümer des Schiffes ist die türkische Firma Beks, die zur Business-Gruppe des Unternehmers Ali Bekmezci gehört.

Die Nutzungsgeschichte des Schiffes bestätigt seine Beteiligung an Sanktionsumgehungs-Schemata. Der Tanker legte wiederholt in russischen Häfen an, darunter Noworossijsk, Tuapse und Sankt Petersburg. Um die tatsächlichen Routen und Ladungen zu verbergen, schaltete die Besatzung des Schiffes mehrmals den AIS-Transponder aus, was eine gängige Praxis für die 'Schattenflotte' ist.

### Zerstörung von Arsenalen in der Oblast Leningrad

### Strategischer Kontext der Angriffe

Die Angriffe auf die Infrastruktur des Gegners sind systematisch. Zuvor hatten 'Flamingo'-Raketen bereits ein Werk in Tscheboksary getroffen, das kritische Komponenten für Drohnen und Raketen herstellt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte den Erfolg dieser Operation.

Experten stellen fest, dass koordinierte Angriffe auf Logistikzentren, einschließlich Brücken an den Zugängen zur Krim, die Versorgung der Besatzungstruppen erheblich erschweren. Die Kombination aus Problemen bei der Treibstoffversorgung und der Zerstörung von Munitionslagern trifft die Kampfkraft der gegnerischen Truppen direkt.