Am 24. Juli haben die Verteidigungskräfte der Ukraine eines der wichtigsten russischen militärischen Unternehmen in Kirow getroffen. Darüber hinaus wurden Ölziele in einer Entfernung von fast 1350 Kilometern getroffen. Dies erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und nannte diese Maßnahmen eine „völlig gerechte Antwort“.

Ziel des Schlages: Rüstungsindustrie und Logistik

Laut dem Staatsoberhaupt liefert das angegriffene Unternehmen kritisch wichtige Komponenten für die Luftfahrt- und Raketentechnik des Gegners. Genau diese Technik wird für massierte Angriffe auf ukrainisches Territorium eingesetzt. Selenskyj betonte, dass die Operation nicht nur darauf abzielt, konkrete Fabriken zu zerstören, sondern auch die Lieferketten zu unterbrechen, die die russische Armee mit Komponenten für Drohnen, Navigationsausrüstung und Ausrüstung versorgen.

Der Präsident dankte allen Einheiten der Streitkräfte, den Nachrichtendiensten und dem SBU, die an der Planung und Durchführung der Angriffe auf russische Ziele beteiligt waren.

Situation in Kirow: Brand im Werk „Awiatek“

Morgens am 24. Juli wurde in Kirow eine Struktur des russischen militärisch-industriellen Komplexes angegriffen – das Maschinenbauunternehmen „Awiatek“. Die Fabrik spezialisiert sich auf die Herstellung von Flugzeugkomponenten, flugabwehrenden Lenkflugkörpern und Rettungssystemen für Piloten.

Lokale Behörden berichteten nicht über eine Warnung vor einer Bedrohung oder einen tatsächlichen Angriff. Nach dem Schlag jedoch brach im Bereich des Unternehmens ein Feuer aus, über dem Objekt erhob sich eine dichte Rauchwolke, was die Zerstörung der Infrastruktur bestätigt.

Angriffe auf die Logistik: Wildberries unter Beschuss

Parallel zum Schlag gegen Kirow führten Drohnen in der Nacht einen massierten Angriff auf die Leningrader Region durch, einschließlich der Vororte von Sankt Petersburg. Zwei Lagerkomplexe des Marktplatzes Wildberries wurden getroffen.

Auch Drohnen griffen die vorübergehend besetzte Krim an. In Simferopol wurde ein weiteres Lagerobjekt desselben Netzwerks zum Ziel. Diese Maßnahmen zeigen die Ausweitung der Zielzone und den Fokus auf logistische Knotenpunkte, die für den Transport von Militärgütern genutzt werden könnten.