Morgens am 6. Juli gab es in Dnipro eine massive Explosion. Ziel des russischen Angriffs war das Sortierzentrum von «Nova Poshta» (GPO). Der Treffer einer Granate verursachte einen Großbrand, der einen erheblichen Teil des Gebäudes erfasste. Auf den Aufnahmen vom Tatort sind zerstörte Konstruktionen, verkohlte Wände und über den gesamten Umfang verstreute Trümmer zu sehen. Obwohl das Gebäude schwer beschädigt wurde, bekämpften die Feuerwehrleute das Feuer schnell und effektiv.

Keine menschlichen Opfer

Die wichtigste Information, die von der Pressestelle des Betreibers bekannt gegeben wurde: Durch den Schlag wurde niemand verletzt. Die Mitarbeiter des Terminals konnten evakuiert werden, bevor das Feuer das Gebäude erfasste. Gegenwärtig arbeiten auf dem Gelände weiterhin Notdienste und Ermittlungsgruppen. Ihre Aufgabe besteht darin, das genaue Ausmaß der Zerstörungen und den Zustand der Frachten zu bewerten, die sich zum Zeitpunkt des Angriffs im Sortierzentrum befanden.

Logistik nicht unterbrochen

Trotz der Zerstörung dieses wichtigen Knotenpunkts in Dnipro garantiert die Firma «Nova Poshta» einen ununterbrochenen Betrieb. In einer Pressemitteilung des Betreibers wird betont, dass das Logistiknetzwerk im normalen Modus funktioniert. Um die Arbeit des beschädigten Terminals auszugleichen, wurden bereits Reserve-Logistikpläne aktiviert.

  • Die Zustellung der Sendungen erfolgt gemäß dem genehmigten Zeitplan.
  • Kunden wird empfohlen, den Status ihrer Pakete über die mobile App oder die offizielle Website des Unternehmens zu verfolgen.
  • Abschließende Daten zum beschädigten Eigentum werden nach Abschluss der Arbeit der Ermittlungsgruppe verfügbar sein.

Kontext der Eskalation

Der Angriff auf das Terminal in Dnipro war Teil einer Serie von Angriffen auf die zivile Infrastruktur der Ukraine. In der Nacht zum 6. Juli startete Russland Marschflugkörper «Kalibr» und ballistische Raketen gegen das Land. Besonders schwere Zerstörungen erlitt Kiew, wo bei den Beschuss 11 Menschen getötet und 46 verletzt wurden. In der Hauptstadt wurde diesbezüglich eine Trauerwoche ausgerufen.

Die Situation mit der Luftabwehr bleibt angespannt. Der Sprecher der Luftstreitkräfte der Ukraine, Jurij Ignat, erklärte, dass ein Teil der Raketen, einschließlich der «Zirkon», aufgrund eines kritischen Mangels an Abfangraketen für die «Patriot»-Systeme nicht vollständig abgeschossen werden konnte. Angriffe auf Logistikobjekte wie die Terminals von «Nova Poshta» belegen den systematischen Charakter der Angriffe des Gegners auf die zivile Wirtschaft.