Die russischen Streitkräfte haben ihre Angriffe auf die Treibstoffinfrastruktur der Region Sumy intensiviert. Laut der regionalen Militärverwaltung zielen die Angriffe auf die Destabilisierung der Logistik und die Schaffung von Spannungen in der Gesellschaft. Trotz der Intensität der Beschussaktionen liegt die Situation in der Region jedoch unter Kontrolle.

Oleg Hryhorov, Leiter der regionalen Militärverwaltung von Sumy, bestätigte, dass alle Tankstellen in der Region weiterhin im normalen Modus arbeiten. Ein Mangel an Treibstoff wurde derzeit nicht festgestellt.

Schutz kritischer Infrastruktur

Die Behörden betonen, dass die feindlichen Angriffe darauf abzielen, die Arbeit von Not- und Versorgungsdiensten zu behindern, die das Leben in den Ortschaften aufrechterhalten. Daher wurden die Leiter der lokalen Gemeinden angewiesen, den Bedarf kritischer Dienste ständig zu überwachen, Ressourcen rechtzeitig zu planen und Treibstoffreserven оперативно aufzufüllen.

Um die Folgen der Angriffe zu minimieren, setzen die Behörden gemeinsam mit den Akteuren des Treibstoffmarktes eine Reihe von Sicherheitsmaßnahmen um:

  • Vorbereitung mobiler Treibstoffspeicher.
  • Entwicklung klarer Handlungsanweisungen für das Personal während des Luftalarms.
  • Einarbeitung von Reserveoptionen für die Lieferung im Falle einer kritischen Zerstörung stationärer Tankstellen.
  • Vorbereitung von Mechanismen zur Aufstellung mobiler Tankstellen für eine ununterbrochene Versorgung.

Die Führung der Regionalverwaltung ruft die Bürger auf, sich wie gewohnt zu betanken und nicht in Panik zu geraten.

Situation in anderen Regionen

Angriffe auf die Treibstoffinfrastruktur sind systemisch. In den letzten 24 Stunden wurden Angriffe auf Tankstellen in mehreren Regionen der Ukraine registriert, darunter Sumy und Saporischschja. Infolge der Beschussaktionen wurden Zivilisten verletzt.

Auch in Kramatorsk in der Region Donezk wird von einem Vorfall berichtet, bei dem eine Tankstelle infolge eines Angriffs eines russischen UAV in Brand geriet.