An der ukrainisch-polnischen Grenze wird eine erhebliche Anhäufung von Fahrzeugen registriert, die auf die Ausreise aus dem Land warten. Laut der Staatlichen Grenzschutzbehörde der Ukraine haben sich die längsten Schlangen an den Grenzübergängen „Schehyni', „Rawa-Ruska' und „Krakowez' gebildet.
Situation an den wichtigsten Grenzübergängen
Der am stärksten belastete Grenzübergang ist derzeit „Schehyni', wo sich 60 Fahrzeuge in der Schlange befinden. Eine erhebliche Ansammlung von Verkehr wird auch an den Grenzübergängen „Rawa-Ruska' und „Krakowez' beobachtet. Der Grenzübergang „Smilnytsia' ist hingegen bisher nicht überlastet und kann als alternative Route für diejenigen dienen, die die Grenze überqueren möchten.
Empfehlungen der Grenzschutzbeamten
Die Grenzschutzbehörde der Ukraine rät Fahrern und Passagieren, die Grenzüberquerung zu Zeiten geringerer Auslastung zu planen. Um die Wartezeit zu verkürzen, wird empfohlen, die frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu wählen. Darüber hinaus sollten Reisende die aktuelle Situation an den Grenzübergängen im Voraus prüfen und, wenn möglich, alternative Routen nutzen.
Gründe für den Anstieg des Passagieraufkommens
Der Anstieg der Schlangen an der Grenze hängt mit dem Beginn der Sommersaison zusammen. Das Passagieraufkommen hat bereits 115.000 Grenzüberquerungen pro Tag erreicht, wobei die Grenzübergänge „Schehyni' und „Ustyluh' die größte Belastung erfahren. Nach Prognosen der Grenzschutzbeamten wird im Juni die Ausreise aus der Ukraine aufgrund des Beginns von Urlauben und Ferien überwiegen.
Geplante Arbeiten auf polnischer Seite
Besonders hervorzuheben ist, dass Polen den Durchlass von Bussen aus Ukraine über den Grenzübergang „Schehyni – Medyka' vorübergehend einstellen wird. Dies ist auf Reparaturarbeiten an der Busspur auf polnischer Seite zurückzuführen, die am 15. Juni 2026 beginnen und voraussichtlich bis November 2027 dauern werden.