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title: "52 % gegen 48 %: Schottland am Rande eines neuen Bruchs, doch London hat die Türen bereits geschlossen"
description: "🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿 Schottland am Rande des Bruchs: Eine neue Umfrage zeigt, dass 52 % der Einwohner bereit sind, für die Unabhängigkeit zu stimmen! 📉 🇬🇧 Doch London hat abgelehnt. Premierminister Andy Burnham erklärte, es werde kein zweites Referendum geben. 📊 Die Zahlen von 2026 widersprechen den Ergebnissen von 2014, doch die rechtlichen Hürden bleiben unüberwindbar. #Schottland #Referendum #VereinigtesKönigreich #Politik"
date: 2026-08-11T21:26:53.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# 52 % gegen 48 %: Schottland am Rande eines neuen Bruchs, doch London hat die Türen bereits geschlossen

![Titelseite der Zeitung The National vom 11. August 2026 mit der Überschrift, dass Schottland für die Unabhängigkeit unter Premier Burnham stimmen wird, und einem Foto von Richard Burnham.](https://xab.info/media/2026/08/11/skotsiya-52-procent-za-nezavisimost-bernem-otkazal-v-referendum/skotsiya-52-procent-za-nezavisimost-bernem-otkazal-v-referendum-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Eine Umfrage von Find Out Now ergab, dass 52 % der Schotten die Unabhängigkeit unterstützen, gegenüber 48 %, die für den Verbleib im Vereinigten Königreich sind.
- Der britische Premierminister Andy Burnham lehnte die Idee eines zweiten Referendums ab und berief sich auf das Gesetz.
- Der Oberste Gerichtshof des Vereinigten Königreichs bestätigte, dass Schottland kein Referendum einseitig abhalten kann.
- Es besteht ein Widerspruch zwischen dem Willen des Volkes (Umfragen) und den rechtlichen Rahmenbedingungen (Section 30 Order).

### Schottland am Rande eines neuen Bruchs: Zahlen einer neuen Umfrage

Die politische Landschaft des Vereinigten Königreichs wird erneut von den Echo des schottischen Problems erschüttert. Laut frischen Daten des Meinungsforschungsinstituts Find Out Now, veröffentlicht von der Zeitung The National, hat sich die Situation in der Region im Vergleich zum historischen Referendum von 2014 grundlegend verändert. Bei einem hypothetischen Abstimmung über die Unabhängigkeit heute, würden 52 % der Befragten für die Souveränität stimmen. Die Befürworter der Wahrung der Union mit Großbritannien liegen mit 48 % auf dem zweiten Platz.

Diese Zahlen, die im August 2026 veröffentlicht wurden, zeigen einen klaren Wandel in der Stimmung der Bevölkerung. Während noch vor 12 Jahren die Mehrheit für die Einheit gestimmt hat, ist der Vorsprung der Unabhängigkeitsbefürworter heute, wenn auch minimal, so doch beständig. Wichtig ist zu beachten, dass die Umfrage nur die entschiedenen Befragten umfasst und den Anteil derer ausschließt, die noch zögern oder keine klare Meinung haben. Dennoch wirkt der Trend zur Abspaltung auch unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers deutlich genug.

### Die Position Londons: Andy Burnham und der verfassungsmäßige Sackgasse

Trotz der für Westminster beunruhigenden Zahlen bleibt die Reaktion der britischen Regierung unverändert hart. Der Premierminister Andy Burnham, der das Amt im Jahr 2026 innehat, schloss die Möglichkeit eines zweiten Plebiszits kategorisch aus. In seiner Erklärung betonte er das Fehlen jeglicher rechtlicher und politischer Grundlagen für die Genehmigung einer neuen Abstimmung.

Burnham berief sich auf die Ergebnisse des Plebiszits von 2014, nannte sie endgültig und verwies auf das geltende verfassungsrechtliche Gesetz des Vereinigten Königreichs. Für London reichen aktuelle Umfragen nicht als Argument aus, um die Grenzen des Staates zu überdenken. Die offizielle Position lautet, dass die Frage der Unabhängigkeit geklärt ist und eine Rückkehr dazu ohne triftige Gründe unzulässig ist. Dies führt zu einer politischen Sackgasse: Das schottische Volk möchte abstimmen, doch das zentrale Parlament verweigert dieses Recht.

### Die rechtliche Hürde: Warum Schottland nicht selbst entscheiden kann

Versuche von Edinburgh, einseitig ein Referendum abzuhalten, stoßen auf eine unüberwindbare rechtliche Mauer. Das Schlüsselinstrument in diesem Konflikt ist Artikel 30 des Scotland Act von 1998 (Section 30 Order). Genau dieser Mechanismus ermöglicht es der britischen Regierung, die Befugnis zur Durchführung eines Referendums an das schottische Parlament zu übertragen. Ohne eine solche Übertragung (den sogenannten „Section 30 Order“) würde jede Abstimmung als illegal gelten.

Die rechtliche Position wurde endgültig durch eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs des Vereinigten Königreichs bestätigt. Das Gericht entschied, dass Fragen zur Wahrung oder Auflösung der Union zwischen England und Schottland zu den vorbehaltenen Kompetenzen des Parlaments des Vereinigten Königreichs gehören. Das bedeutet, dass das schottische Parlament keine Souveränität in Fragen besitzt, die die verfassungsrechtliche Struktur des Staates betreffen. Jegliche Initiativen zur Durchführung eines beratenden oder entscheidenden Referendums ohne Genehmigung der Zentralregierung gelten als rechtlich nicht bindend.

### Widersprüchliche Daten: Mandat gegen Gesetz

Die Situation wird dadurch verschärft, dass es zwei diametral entgegengesetzte Ansichten zur Legitimität der Aktionen der Parteien gibt. Einerseits betrachten die Unabhängigkeitsbefürworter in Edinburgh regelmäßige Umfragen, die eine Mehrheit von 52 % zeigen, als Schlüsselargument für die Erneuerung des politischen Mandats. Sie behaupten, der Wille des Volkes habe sich geändert, und London sei verpflichtet, dies anzuerkennen und Verhandlungen über einen neuen Status zu eröffnen.

Andererseits bleibt die rechtliche Position Westminsters unantastbar: Eine Umfrage ist kein Referendum. Aus Sicht des britischen Rechts können soziologische Daten einen legitimen Plebiszit, der im Rahmen des Gesetzes durchgeführt wurde, nicht ersetzen. Somit beobachten wir einen Konflikt zwischen dem „Willen des Volkes“, der in Umfragen zum Ausdruck kommt, und dem „Willen des Gesetzes“, der in der Verfassung verankert ist. Solange Andy Burnham an der Macht ist, wird dieser Konflikt höchstwahrscheinlich nicht zugunsten der Separatisten gelöst werden.

## ❓ FAQ

### Q: Welche Ergebnisse hat die neue Umfrage in Schottland gezeigt?
**A:** Laut Daten von Find Out Now unterstützen 52 % der Befragten die Unabhängigkeit, während 48 % für den Verbleib im Vereinigten Königreich sind.

### Q: Warum führt die britische Regierung kein Referendum durch?
**A:** Premierminister Andy Burnham erklärte das Fehlen rechtlicher Grundlagen. Der Oberste Gerichtshof bestätigte, dass Schottland ohne Genehmigung Westminsters keine Abstimmung abhalten kann.

### Q: Was ist der Section 30 Order?
**A:** Dies ist Artikel 30 des Scotland Act von 1998, der die Übertragung der Befugnis zur Durchführung eines Referendums von London nach Edinburgh regelt.