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title: "„Es gab keinen Konflikt': Schumadilov dementiert Gerüchte über einen Konflikt mit dem Team des ehemaligen Verteidigungsministers Fedorow"
description: "Der Leiter der Agentur für Verteidigungseinkäufe, Arsen Schumadilow, hat Gerüchte über einen Konflikt mit dem Team des ehemaligen Verteidigungsministers Michail Fedorow dementiert und erklärt, dass es keinen Konflikt wegen Ausschreibungen gab."
date: 2026-08-20T11:16:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/schumadilow-dementiert-konflikt-mit-fedorow-de
tags: [defense-procurement, mikhail-fedorov, arsen-zhumadilov, ukraine, tenders]
publisher: "XAB.info"
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# „Es gab keinen Konflikt': Schumadilov dementiert Gerüchte über einen Konflikt mit dem Team des ehemaligen Verteidigungsministers Fedorow

![Schumadilow bei einer öffentlichen Erklärung, in der er Gerüchte über einen Konflikt mit dem Team des ehemaligen Verteidigungsministers Fedorov dementierte](https://xab.info/media/2026/08/20/zhumadilov-oproverzhenie-konflikta-s-fedorovym/zhumadilov-oproverzhenie-konflikta-s-fedorovym-1.webp)

Der Leiter der Agentur für Verteidigungseinkäufe (AOZ), Arsen Schumadilow, hat auf einer Pressekonferenz öffentlich Gerüchte im Medienraum dementiert, die von einem langwierigen Konflikt mit dem Team des ehemaligen Verteidigungsministers Michail Fedorow sprachen, der angeblich im Zusammenhang mit Ausschreibungsverfahren entstanden sei. Laut Schumadilow gab es keinen solchen Konflikt und die Ausschreibungen waren nicht die Ursache. Die Erklärung erfolgte vor dem Hintergrund früherer Berichterstattung, wonach der Generaldirektor der Agentur seinen Rücktritt eingereicht hatte, was seine Erklärungen zusätzlich aufgreift.

### Dementi der Gerüchte über einen Konflikt

Auf die direkte Frage nach der Möglichkeit eines nichtöffentlichen Konflikts mit dem Umfeld des ehemaligen Ministers betonte Schumadilow, dass weder Streitigkeiten über Ausschreibungen noch ein systematischer Konflikt stattgefunden hätten. Nach seiner Version gab es nach der Ernennung von Fedorow zum Minister nur ein einziges offenes Gespräch zu diesem Thema, das ohne Vorwürfe seitens des Ministers endete. Somit nannte Schumadilow das in einzelnen Veröffentlichungen konstruierte Narrativ eines langwierigen Konflikts als haltlos.

### Das einzige Gespräch nach der Ernennung

Schumadilow berichtete, dass er auf dem Treffen, das unmittelbar nach der Ernennung von Fedorow zum Minister stattfand, direkt erklärte, dass weder der Markt noch die Strafverfolgungsbehörden ihm jemals Bestechlichkeit vorwerfen könnten. Er fügte hinzu, dass es in Bezug auf den professionellen Aspekt seiner Arbeit keine Fragen geben dürfe, erkannte aber an, dass es für einen neuen Minister objektiv unangenehm sein könnte, mit einer Person zusammenzuarbeiten, die nicht zu seinem Team gehört. In diesem Zusammenhang bot Schumadilow Fedorow an, offen mitzuteilen, wenn er seinen Austausch wünsche, und versprach, in diesem Fall zurückzutreten, nachdem er die Angelegenheiten übergeben hatte.

### Abhöraktionen und Materialien der Strafverfolgungsbehörden

Laut Schumadilow bestätigten der Minister und Mitglieder seines Teams im Verlauf desselben Gesprächs, dass ihm tatsächlich Materialien von Strafverfolgungsbehörden vorlagen und dass im Jahr 2025 eine der Behörden gleichzeitig in fünf Punkten abhörte. Schumadilow erklärte, dass keine dieser Überprüfungen Vorwürfe gegen ihn ergeben habe. Fedorow habe ihm damals versichert, dass es keine Fragen an ihn gebe, und falls Unzufriedenheit entstehe, der Minister dies direkt und nicht heimlich mitteilen werde. Nach diesem Gespräch gab es, so behauptet Schumadilow, keine weiteren Kontakte zu diesem Thema, ebenso wenig wie Anfragen des Minister-Teams bezüglich seiner Entlassung.

### Widersprüchliche Daten

Schumadilows Version eines vollständigen Fehlens von Druck und Anfragen zur Entlassung seitens des Umfelds des ehemaligen Ministers steht formal im Widerspruch zu parallel veröffentlichten Informationen: RBC-Ukraine berichtete, dass der Generaldirektor der Agentur für Verteidigungseinkäufe seinen Rücktritt eingereicht habe. Der Rücktritt vom Amt ist also festgehalten, jedoch war er laut Schumadilow selbst nicht auf einen Konflikt oder heimlichen Druck des Teams von Fedorow zurückzuführen. Darüber hinaus deutet sein eigenes Eingeständnis, dass es für den Minister „unangenehm sein könnte', mit ihm zu arbeiten, sowie seine Bereitschaft, auf die erste Anforderung hin zu gehen, indirekt auf ein organisatorisches Spannungsfeld hin, selbst wenn es nach seiner Definition keinen formellen „Konflikt' gab. Ein öffentlicher Kommentar des ehemaligen Ministers Fedorow, der diese Version bestätigt oder widerlegt, wurde in den verfügbaren Quellen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht registriert.

### Kontext: Unvollendete Reformen und Entlassung

Zuvor hatte Schumadilow erklärt, dass die Agentur für Verteidigungseinkäufe es nicht geschafft habe, ein Modell für die Quotierung des Waffenexports zu starten, sowie einen Mechanismus für die Erstattung der Ausrüstungsversorgung für Militärangehörige einzuführen. Diese unvollendeten Initiativen bilden zusammen mit der Einreichung des Rücktritts den allgemeinen Kontext seiner öffentlichen Dementi: Die Agentur verlässt ihn, wie er sagt, vor dem Hintergrund ungeschlossener Reformen, aber ohne irgendeinen Konflikt mit der ehemaligen Führung des Verteidigungsministeriums.

## 🔍 Fact-Check Verification

- ["Конфликта не было": Жумадилов опроверг слухи о противостоянии с Федоровым](https://www.rbc.ua/ukr/news/konfliktu-bulo-zhumadilov-sprostuvav-chutki-1787224465.html) - Источник фиксирует заявления Жумадилова на пресс-конференции об отсутствии конфликта и запросов на увольнение, а также контекст о прослушиваниях 2025 года и незавершённых реформах АОЗ. Позиция экс-министра Федорова в материале не представлена, поэтому версия односторонняя.