Seit Beginn der großen Invasion Russlands haben die Unternehmen des SCM-Konzerns 4,3 Milliarden Dollar in die ukrainische Wirtschaft investiert, und dieser Kurs werde fortgesetzt, so der Gründer des Unternehmens, Rinat Achmetow. Dies berichtet RBC-Ukraine unter Berufung auf eine Erklärung des Geschäftsmannes, die er Journalisten in den Räumlichkeiten der UEFA abgab. Außerhalb der üblichen Unternehmensrhetorik kommentierte Achmetow erstmals öffentlich die neue Initiative des FC Schachtjor – die Kampagne „Invest in Ukraine“, im Rahmen derer der Club die weltweite Wirtschaft auffordert, Kapital in die ukrainische Wirtschaft zu lenken.

„Nicht nur mit Worten, sondern mit Taten“: Erklärung in den Mauern der UEFA

Die Wahl des Ortes – der Räumlichkeiten der UEFA – ist kein Zufall: Sie verbindet die wirtschaftliche Botschaft mit dem internationalen Fußballkontext und verstärkt die Resonanz der Initiative. Achmetow betonte den Unterschied zwischen deklaratorischer Unterstützung und echtem Geld: „Wenn wir sagen, dass wir unterstützen – das ist gut mit Worten, aber wenn Sie investieren, dann ist es nicht mehr nur mit Worten, sondern mit Taten. Deshalb hat das SCM-Geschäft seit Beginn der großen Invasion 4,3 Milliarden Dollar investiert und wird dies weiterhin tun“. Damit werden die 4,3 Milliarden Dollar als durch eigenes Kapital bestätigtes Signal der Stabilität dargestellt und nicht als Versprechen für die Zukunft.

Initiative „Invest in Ukraine“: Aufruf an die Weltwirtschaft

Zentrale Botschaft der Rede war der Aufruf an ausländische Investoren, ihre Entscheidungen nicht aufzuschieben. „Es ist sehr wichtig, dass alle internationalen Finanzinstitute und Unternehmen an die Ukraine glauben. Schon heute muss sie wieder aufgebaut werden. Investiert werden muss heute – je mehr Investitionen, desto besser für die Ukraine und die Ukrainer“, erklärte Achmetow. Die vom FC Schachtjor gestartete Initiative „Invest in Ukraine“ positioniert sich als Instrument, das die globale Sichtbarkeit des Clubs nutzt, um internationales Kapital für den Wiederaufbau des Landes zu mobilisieren. SCM ist, wie betont wird, der größte private Investor in der Ukraine, was seinem öffentlichen Aufruf Gewicht verleiht.

Militärische und humanitäre Unterstützung: 13,5 Mrd. Hrywnja und „Stahlfront“

Neben der Investitionsspur nannte Achmetow den Umfang der direkten Hilfe. Die Unternehmen des Geschäftsmannes, sein Wohltätigkeitsfonds und der FC Schachtjor haben seit Beginn der großen Invasion 13,5 Milliarden Hrywnja für die Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte und humanitäre Programme bereitgestellt. Zudem ist die große Militärinitiative „Stahlfront von Rinat Achmetow“ aktiv, die die gesamte Hilfe der SCM-Geschäfte für die Verteidigungskräfte der Ukraine bündelt. Diese Zahlen ergänzen das Investitionsbild und zeigen, dass die Unterstützung gleichzeitig in zwei Bereichen erfolgt – dem wirtschaftlichen Wiederaufbau und der unmittelbaren militärischen Hilfe.

„Herz der Asowsstal“: systematische Unterstützung der Veteranen

Eine eigene Richtung bleibt das Projekt „Herz der Asowsstal“, das die Verteidiger von Mariupol unterstützt und im Frühjahr 2026 ein eigenes Modell der systematischen Begleitung von Veteranen gestartet hat – von der Rehabilitation bis zur Beschäftigung. Zusammen bilden diese Initiativen ein mehrstufiges Programm: Investitionen in die Wirtschaft, militärische Hilfe, humanitäre Programme und langfristige Arbeit mit Veteranen. Die Erklärung Achmetows in den Mauern der UEFA wurde somit zu einem öffentlichen Sammelpunkt dieser Bemühungen und zu einem Appell an die Weltwirtschaft, sich dem Wiederaufbau der Ukraine schon jetzt anzuschließen.