Wolodymyr Selenskyj bestätigte, dass die ukrainischen Streitkräfte die Strategie der „Langstreich-Sanktionen' gegen die russische Infrastruktur erfolgreich umsetzen. Laut dem ukrainischen Präsidenten wurden in dieser Woche bedeutende Ergebnisse bei Angriffen auf Objekte erzielt, die die russische Aggression unterstützen.
Angriffe bis nach Sibirien
Ein Schlüsselereignis der letzten Tage war die Beschädigung einer Ölraffinerie in Omsk. Ukrainische Drohnen überbrückten eine Distanz von fast 2.500 Kilometern, um ein Objekt in Sibirien zu treffen. Selenskyj betonte, dass es nun keine einzige russische Raffinerie mehr gibt, die nicht von ukrainischen Waffen angegriffen worden wäre.
Umfang der Operationen
Im Rahmen der jüngsten Operationen griffen ukrainische Streitkräfte Öl-Objekte in verschiedenen Regionen Russlands an. Zu den betroffenen Gebieten gehören:
- Die Oblaste Saratow, Rostow, Twer, Stawropol und Krasnodar;
- Die Republiken Tatarstan und Baschkortostan;
- Ein Flugplatz in der Oblast Woronesch;
- Ein strategisches Unternehmen in Twer;
- Objekte in den Oblasten Moskau, Leningrad und Brjansk.
Der Staatsoberhaupt stellte fest, dass der Plan der „Langstreich-Sanktionen' präzise umgesetzt wird und dabei die Schlüsselstellen des russischen Energiesystems erfasst.
Folgen für Russland
Ernsthafte Probleme bei der Benzinversorgung in Russland begannen nach einer Serie von Angriffen auf Ölraffinerien. Laut Financial Times greifen ukrainische Drohnen die russische Energieinfrastruktur mit beispielloser Geschwindigkeit an. Infolgedessen wurden die größten Raffinerien des Landes stillgelegt.
Die Benzinproduktion in Russland deckt derzeit nur etwa 65 % der saisonalen Nachfrage. Dies führt zu einem Treibstoffmangel und verschärft die wirtschaftlichen Schwierigkeiten für die Bevölkerung und Unternehmen.