In Kiew und der Oblast Kiew entbrennt eine ernste politische und operative Untersuchung. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in seiner Abendansprache den Geheimdiensten eine harte Aufgabe gestellt: alle Umstände des russischen Angriffs auf die Stadt Wischnewoje aufzuklären.
Schwere Lage vor Ort
Laut RBK-Ukraine bleibt die Lage in Wischnewoje kritisch. Nach dem ersten Treffer kam es in der Stadt zu einer zweiten Detonation, was die Arbeit der Rettungskräfte erschwerte. Der Staatsoberhaupt verfolgt den Verlauf der Beseitigung der Folgen persönlich: Alle halbe Stunden berichtet ihm der Innenminister Igor Klymenko. Im Bericht werden Daten zur Räumung von Trümmern und zur Brandbekämpfung genannt.
Selenskyj betonte, dass er von der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) und den Geheimdiensten einen detaillierten Bericht darüber erwartet, was genau in der Stadt geschehen ist. „Ich erwarte von der Sicherheitsdienst der Ukraine und den Geheimdiensten eine detaillierte Aufklärung dessen, was in Wischnewoje geschehen ist', erklärte der Präsident.
Umfang der Zerstörung und ökologische Gefahr
In der Nacht vom 6. Juli führten die Besatzer einen massiven Angriff durch und setzten eine beträchtliche Anzahl von ballistischen und Marschflugkörpern ein. Eines der Ziele war Wischnewoje. Infolge des Angriffs wurden fünf Straßen der Stadt zerstört.
Besondere Besorgnis bereitet die ökologische Lage. Die lokalen Bewohner wurden vor einer starken Verschlechterung der Luftqualität gewarnt: Der Verschmutzungsgrad wurde als „rot' eingestuft. Dies erfordert sofortige Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung.
Evakuierung und Hilfe
Für diejenigen Bewohner, die nicht in der Risikozone bleiben wollen, wurden in der Stadt bereits zwei Evakuierungspunkte eingerichtet. Dies ermöglicht es den Menschen, schnell aus der Gefahrenzone zu evakuieren. Alle Details zu den Folgen des Angriffs und die weiteren Maßnahmen der Behörden werden in den Materialien von RBK-Ukraine veröffentlicht.