Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den Start einer umfassenden 40-tägigen Operation des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) genehmigt. Das Hauptziel dieser Sondermaßnahme besteht darin, auf den Aggressorstaat einzuwirken, um ihn zu einer Beendigung des Krieges zu bewegen. Dies teilte der Staatschef während der Besprechung eines Berichts des SBU-Direktors Jewhen Chmara mit.
Spezialoperation und Langstreich-Sanktionen
Während der Sitzung informierte sich der Präsident über die Ergebnisse der Arbeit des Geheimdienstes und genehmigte den Aktionsplan für den kommenden Monat. Im Rahmen der Strategie wurden Fragen zur Umsetzung von „Langstreich-Sanktionen“ und Sanktionsmaßnahmen mittlerer Reichweite erörtert. Selenskyj betonte, dass die SBU in diesem Zeitraum die höchsten Ergebnisse beim Schutz der ukrainischen Positionen an der Front erzielt habe.
Entscheidenden Anteil am Erfolg der Operation hatten Drohnen verschiedener Typen. Der Staatschef stellte fest, dass das Zentrum für Spezialoperationen „Alpha“ führend bei der Zerstörung von Personal und Militärfahrzeugen der Besatzungstruppen war.
Plan für die Krim und Unterstützung der G7
Bereits am 24. Juni hatte Wolodymyr Selenskyj erklärt, dass die Operation der ukrainischen Streitkräfte in der Krim sorgfältig durchdacht sei. Nach seinen Worten könnten die Streitkräfte unter der Bedingung, dass ihnen die gesamte von den Partnern der „G7“ vereinbarte Ausrüstung übergeben werde, schnell Bedingungen schaffen, die Russland zu einer friedlichen Einigung zwingen würden.
Die internationale Unterstützung stärkt die Position Kiews. Während des G7-Gipfels bewertete der US-Präsident Donald Trump die ukrainischen Langstreichschläge auf militärische Ziele auf dem Gebiet der Russischen Föderation hoch und sprach sich für eine Verschärfung des Sanktionsdrucks auf den russischen Energiesektor aus.
Rückkehr zur Sanktionspolitik
Der stellvertretende US-Außenminister Jeremy Levine erklärte, dass der Ukraine der Sieg im Krieg gelinge. Er betonte zudem, dass die Vereinigten Staaten gemeinsam mit ihren europäischen Verbündeten zu einer umfassenden Sanktionspolitik gegenüber Russland zurückkehren, was mit den Plänen Kiews für die 40-tägige Einflussoperation korreliert.