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title: "Krim, Trump und „Höllische Sanktionen': Selenskyj in den USA nennt Friedensbedingungen und Druckstrategie gegen den Kreml"
description: "🇺🇦 Selenskyj in den USA: Krim ist kein Verhandlungsgegenstand, sondern Teil der Geschichte. Treffen mit Trump, Besuch von Sonderbeauftragten und „höllische Sanktionen' gegen Russland – was kommt als Nächstes? 🇺🇸🇷🇺"
date: 2026-07-29T06:10:00.000Z
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tags: [zelensky, trump, ukraine, russia, sanctions]
publisher: "XAB.info"
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# Krim, Trump und „Höllische Sanktionen': Selenskyj in den USA nennt Friedensbedingungen und Druckstrategie gegen den Kreml

![Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj in den USA nennt Friedensbedingungen und Druckstrategie gegen den Kreml](https://xab.info/media/2026/07/29/zelensky-krym-trump-adskie-sanktsii/zelensky-krym-trump-adskie-sanktsii-1.webp)

Während seines Besuchs in den Vereinigten Staaten gab der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dem Fernsehsender Fox News ein ausführliches Interview, in dem er zentrale Fragen der territorialen Integrität und der diplomatischen Konfliktlösung ansprach. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Krim-Frage: Die Journalisten fragten den Staatschef, ob Kiew die Halbinsel als Verhandlungsmasse in möglichen Gesprächen mit Russland in Betracht ziehen würde.

### Kiews Position zum Krim: „Das ist unsere Geschichte'

Die Antwort Selenskyjs klang wie eine harte Erinnerung an die Prinzipien, auf denen die Position der ukrainischen Führung basiert. Der Präsident gab zu, dass das Thema Verhandlungen offen bleibt, betonte jedoch, dass die Krim nicht nur ein Territorium, sondern das Fundament der nationalen Identität ist.

„Es ist schade, dass es das nicht gibt. Oder noch nicht. Wir werden sehen. Das Wichtigste zwischen uns ist das Land, das sehr wichtig ist. Das ist unser Territorium, das ist unsere Geschichte. Es geht um unsere Häuser', erklärte Selenskyj. Seine Worte deuten darauf hin, dass jegliche Zugeständnisse in der Krim-Frage von der Gesellschaft als Verrat an der historischen Gerechtigkeit empfunden werden würden.

### Treffen mit Trump und Besuch von Sonderbeauftragten

Parallel zu seinen öffentlichen Erklärungen führte Selenskyj eine Reihe geschlossener Treffen mit amerikanischen Führern durch. Eines der zentralen Themen war das Gespräch mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Die Führer diskutierten zwei Schlüsselbereiche: die Lizenzierung der Produktion von Patriot-Abwehrraketen auf ukrainischem Boden und die Perspektiven des Friedensprozesses.

In den kommenden Wochen könnten Sonderbeauftragte von Trump – Steve Witkoff und Jared Kushner – nach Kiew reisen. Ihr Besuch wird der diplomatischen Beilegung des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine gewidmet sein. Es wird erwartet, dass sie als Bindeglied zwischen der US-Regierung und der ukrainischen Führung in Fragen der Sicherheit und der Verhandlungen dienen werden.

### „Höllische Sanktionen' gegen Russland: Unterstützung der Senatoren

In derselben Nacht traf sich Selenskyj mit einer Gruppe von US-Senatoren, die ihre Unterstützung für ein neues Sanktionspaket gegen Russland zum Ausdruck brachten. Das Dokument, das den inoffiziellen Namen „Höllische Sanktionen' erhielt, ist auch als Graham-Gesetzentwurf bekannt. Er wurde bereits von 86 Senatoren gebilligt, während 12 dagegen gestimmt haben.

Der demokratische Senator Richard Blumenthal betonte, dass Sanktionen nicht nur wirtschaftlicher Druck, sondern ein politisches Signal an Wladimir Putin sind: Russland verliert den Krieg. Der Gesetzentwurf muss noch vom US-Repräsentantenhaus geprüft werden, das im September aus dem Urlaub zurückkehrt.

### Was kommt als Nächstes?

Die Ereignisse der letzten Tage zeigen, dass die Ukraine weiterhin aktiv diplomatische Kanäle nutzt, um den Druck auf Russland zu erhöhen. Besuche hochrangiger amerikanischer Beamter, die Diskussion neuer Sanktionen und die Produktion von Waffen auf dem Territorium des Landes – all dies ist Teil einer umfassenden Strategie, um Frieden auf Kiews Bedingungen zu erreichen.