Die politische Agenda auf dem Gipfel der „G7' in Frankreich verspricht ereignisreich zu sein. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte, dass in Kürze, am 17. Juni, ein weiteres Treffen mit dem US-Präsidenten Donald Trump stattfinden wird. Dies erklärte der ukrainische Staatschef in einem Kommentar für den Fernsehsender „Suspilne'.
Verhandlungsplan: Von technischen Details bis zu persönlichen Treffen
Laut Selenskyj plant die ukrainische Delegation, innerhalb von 24 Stunden intensive Verhandlungen mit dem amerikanischen Team zu führen. Auf der Tagesordnung steht nicht nur der bilaterale Dialog, sondern auch die Notwendigkeit zahlreicher wichtiger technischer Treffen, unter anderem mit Vertretern Großbritanniens.
„Ich denke, wir werden uns morgen noch einmal separat mit dem Präsidenten treffen', fügte der ukrainische Führer hinzu und bestätigte die Absicht, den Dialog mit Donald Trump fortzusetzen.
Schlüsselthemen des Dialogs: Luftabwehr und Objektschutz
Das am 16. Juni stattgefundene Treffen der Staats- und Regierungschefs hat bereits konkrete Ergebnisse in Bezug auf die Sicherheitsdiskussionen gebracht. Selenskyj stellte fest, dass im Gespräch mit dem amerikanischen Führer das Thema der Stärkung der ukrainischen Luftabwehr angesprochen wurde. Die Frage des Himmelschutzes über der Ukraine bleibt angesichts des anhaltenden Krieges eine der Prioritäten.
Beweise für Aggression: Fotos der Folgen des Angriffs auf die Lavra
Während des Austauschs wurde besonderes Augenmerk auf humanitäre Aspekte und Kriegsverbrechen gelegt. Nach Informationen von Reuters-Quellen zeigte Wolodymyr Selenskyj Donald Trump Fotos der Folgen des russischen Angriffs auf die Kiewer Pitscherna-Lavra. Der Angriff auf dieses historische und kulturelle Objekt erfolgte in der Nacht zum 15. Juni.
Die Darstellung der tatsächlichen Folgen der Angriffe soll das Ausmaß der Zerstörungen unterstreichen und die Notwendigkeit weiterer Unterstützung der Ukraine durch die westlichen Partner betonen.
Einheit der G7 gegen Russland
Auf dem Hintergrund der bilateralen Verhandlungen fasste Selenskyj auch die Ergebnisse seiner Gespräche mit den Führern der „G7' zusammen. Laut ihm sind die Gipfelteilnehmer in ihrer Bewertung der Situation an der Front einig: Russland gewinnt den Krieg gegen die Ukraine nicht und erleidet erhebliche Verluste an menschlichen Ressourcen. Diese Erklärung war ein wichtiges Signal an die internationale Gemeinschaft für die Aufrechterhaltung der Unterstützung der Souveränität der Ukraine.